MSV Duisburg: Nicky Adler zufrieden: "Das Erfolgserlebnis hat gut getan"
zuletzt aktualisiert: 27.04.2009Für Trainer Peter Neururer gab's nicht nur wegen der Fan-Ausschreitungen keinen Grund zum Überschwang nach dem 2:0-Erfolg in Ahlen. Der 53-Jährige war trotz des Dreiers eher ungehalten. Vor allem der sportliche Auftritt der klar besseren Mannschaft nach der Pause gegen ergreifend harmlose Ahlener war kein Ruhmesblatt.
"Von der Qualität her war das bestimmt nicht besser als unser Heimspiel gegen Koblenz. Wer so schnell so deutlich führt, der muss anders auftreten." Neururer, der nun auch den Vertrag für ein weiteres Jahr unterschrieben hat, war sichtlich angefressen. "Ich könnte stundenlang über unsere Fehler sprechen, aber das werde ich in Kurzform nachholen", sagte er.
Rechtsverteidiger Bernd Korzynietz pflichtete der Kritik des Trainers bei. "Nach der Pause habe wir viel zu wenig investiert und nicht auf ein drittes Tor gespielt", meinte er. Der frühere Gladbacher Korzynietz gehörte klar zu den wenigen engagierten Zebras und machte einmal mehr deutlich, dass der Verein mit ihm einen guten Fang gemacht hat im letzten Winter.
Einer war hoch zufrieden: Nicky Adler. "Das Erfolgserlebnis hat gutgetan", meinte er, der den Elfmeter zum 0:1 heraus holte und mit einem abgefälschten Schuss dann im Glück war. Selten nur war Adler von den Trainern berücksichtigt worden, dass er hernach feststellte: "Ich hoffe auf mehr Einsätze."
Pech hatten dagegen Torwart Tom Starke (Beckenprellung) und Björn Schlicke (Verdacht auf Nasenbeinbruch). Ihr nächster Einsatz ist aber wohl nicht gefährdet. Gegen die Fürther im kommenden Heimspiel werden dagegen mit Sicherheit Mihai Tararache und Dorge Kouemaha fehlen. Sie kassierten die jeweils fünfte Karte. Ärgerlich für Tararache: Bei seinem Comeback erwischte es ihn mit dem Karton sogleich wieder.
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