Duisburg: Angemessene Plattform
VON MIKE MICHEL - zuletzt aktualisiert: 06.01.2009Duisburg (RPO). An seiner Nominierung bestehen kein Zweifel: OB Adolf Sauerland wird wieder kandidieren. Seine Partei wird ihn am 22. Januar in der Mercatorhalle ohne Gegenkandidaten erneut ins Rennen schicken.
Im Rahmen einer Nominierungsveranstaltung wird die Duisburger CDU am Donnerstag, 22. Januar, Amtsinhaber Adolf Sauerland offiziell zum OB-Kandidaten für die Kommunalwahl 2009 küren. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Mercatorhalle im CityPalais und beinhaltet sowohl einen politischen als auch einen unterhaltsamen Teil. So wird die „N’Awlins Brassband“ für musikalischen Schwung sorgen. Die Eckpunkte des Kommunalwahlkampfes sollen diskutiert werden, und der bekannte Duisburger Comedian Kai Magnus Sting wird in gewohnter Manier die Kommunalpoliltik in Duisburg aufs Korn nehmen.
Schwerpunkt Stadtentwicklung
Heiße Phase
Nach der Nominierungsveranstaltung geht dann auch für die CDU der Wahlkampf in die heiße Phase. Kreis-Chef Thomas Mahlberg und sein Team sind bereits mit der Vorbereitung auf Wahlkampfveranstaltungen, dem Entwurf für Plakate und der Verpflichtung prominenter Redner und Gäste befasst.
„Eigentlich handelt es sich ja nur um einen formalen Akt. Eine offizielle Nominierung ist aber natürlich erforderlich, und die soll auch eine angemessene Plattform finden“, erklärte CDU-Fraktionschefin Petra Vogt gestern auf Anfrage der RP. Die erfolgreiche Arbeit von OB Adolf Sauerland solle fortgeführt werden, so Petra Vogt. Das Kommunalwahlprogramm der Christdemokraten ist in den vergangenen Wochen und Monaten von den Arbeitskreisen der Partei und innerhalb der Ortsverbände diskutiert worden. „Die Schwerpunkte werden auch weiterhin auf der Stadtentwicklung liegen. Selbstverständlich werden wir auch die Entwicklung in den Bezirken verstärkt ins Auge fassen“, so die Fraktionsvorsitzende. Eine weitere Herkulesaufgabe wird ebenfalls das Kommunalwahlprogramm bestimmen: „Wir werden weiter hart daran arbeiten, den Duisburger Haushalt langfristig zu konsolidieren“, so Petra Vogt. Den Vorschlag des Regierungspräsidenten, über die Erhöhung von kommunalen Steuern und Abgaben das Stadtsäckel zu füllen, empfindet sie als „lächerlich“.
Mit höheren Müll- oder Parkgebühren ließe sich der Haushalt nicht sanieren. Man müsse vielmehr dafür sorgen, weitere Unternehmen nach Duisburg zu holen und neue Arbeitsplätze zu schaffen, was den Haushalt viel nachhaltiger entlaste.
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