Duisburg: Bauarbeiter waren schneller als geplant
zuletzt aktualisiert: 10.08.2010Duisburg (RPO). Schneller als erwartet waren am Wochenende die Bauarbeiten an der A 59 abgeschlossen. Wie berichtet wurde die Stadtautobahn unterm Bahnhof gesperrt, um die ersten Betonplatten über den Fahrbahnen zu verlegen. Statt allerdings am Montagmorgen, war die Autobahn schon am Sonntagabend wieder befahrbar.
Christian Bouten von Straßen.NRW erklärte den Grund: "Wir haben einen sehr großzügigen Zeitpuffer eingeplant. Als wir schließlich mit den Arbeiten fertig waren, wollten wir die Autobahn nicht länger sperren als nötig." 30 Bauarbeiter, Lkw-Fahrer und Kranführer machten so eine schnelle Arbeit erst möglich. Die Zusammenarbeit habe fast ohne Probleme geklappt, allerdings mit kleinen Einschränkungen, wie Christian Bouten erzählt: "Zu Beginn gab es einige Schwierigkeiten, da wichtige Handgriffe noch nicht richtig eingespielt waren", so der Experte. "Deswegen haben wir für die Abdeckung in Fahrtrichtung Düsseldorf rund acht Stunden gebraucht." Die Arbeiten über den drei Fahrspuren Richtung Duisburger Norden seinen aber schneller und routinierter abgelaufen, weil das Team zu diesem Zeitpunkt perfekt zusammengearbeitet hätte.
Nach monatelangen Vorarbeiten auf rund 400 Metern Länge kommt der Mercatortunnel der Fertigstellung immer näher. Die rund 25 Tonnen schweren, 16 Meter langen und 2,25 Meter breiten Betonplatten, mit denen die Fahrbahn abgedeckt wurde, sind von Lkw aus Gladbeck zur Baustelle gebracht worden. Der Zeitplan musste punktgenau eingehalten werden. "Mit einem 100 Tonnen schweren Kran mussten die Kollegen die Platten in Millimeterarbeit an der richtigen Stelle ablegen", erklärte Bouten. 24 der schweren Betonplatten sind platziert worden. Die weiter folgen in den nächsten Wochen.
Der gerade mal 27 Meter lange Mercatortunnel wird zurzeit von zusätzlichen Stahlträgern abgestützt. Christian Bouten erklärt: "Die Platten liegen nur auf den Seitenwänden auf und sind nicht verschweißt. In den kommenden Wochen werden die Platten aber verfugt und betoniert." Erst wenn der Beton ausgehärtet sei, würden die Träger, die nahe der mittleren Stützwand angebracht sind und so den Verkehr nicht stören, entfernt.
Die nächste Sperrung können Autofahrer vom 4. bis zum 6. September einplanen. Dann wird ein weiteres Stückchen Tunnel fertiggestellt. "Es ist geplant, die Autobahn noch viermal, im Abstand von vier Wochen, zu sperren. Danach hat die A 59 dann endlich ihren Deckel", so Christian Bouten.
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