Duisburg: „Bereicherung für die Stadt“
VON ANJA STREICHAN - zuletzt aktualisiert: 30.10.2006 - 23:00Duisburg (RPO). Die vierte Info-Messe Ehrenamt lockte am Sonntag die Besucher ins Rathaus. Hier
konnten sie sich informieren, Fragen stellen und mit den ehrenamtlichen Helfern in Kontakt kommen.„Die vielen Ehrenamtlichen, die in zahlreichen sozialen Bereichen Duisburgs tätig sind, bereichern unsere Stadt und machen sie um einiges schöner und bunter“. Mit diesen Worten eröffnete Doris Janicki die vierte „Info-Messe Ehrenamt“ des Diakonischen Werkes Duisburg. Dieses Jahr wurde auf Einladung der Bürgermeisterin zum ersten Mal der sprichwörtliche rote Teppich für das Engagement der Ehrenamtlichen im Duisburger Rathaus ausgerollt. Das Ziel: Noch mehr freiwillige Helfer zu gewinnen.
Doris Janicki freute sich, dass das Rathaus auf diese Weise seine Türen öffnete und mit Leben gefüllt wurde. Einige der Teilnehmer in diesem Jahr waren das evangelische Christopherus Werk, die Telefonseelsorge und die Altenbegegnungs- und Betreuungszentren von sieben evangelischen Kirchengemeinden. An den zahlreichen Messeständen standen die Informationen über die Möglichkeiten des ehrenamtlichen Einsatzes im Vordergrund. Ohne Berührungsängste konnten hier Fragen gestellt und Ehrenamtliche in Gespräche verwickelt werden.
Ingeborg Krause und Marga Albrecht zählen zu diesen Ehrenamtlichen. Sie gehören zu den „Grünen Damen“ des Bethesda-Krankenhauses. Einmal in der Woche kümmern sich die beiden Rentnerinnen um die Kranken. „Für uns bedeutet es Freude, wenn wir wissen, das wir jemandem helfen können,“ erklärt die 67-jährige Ingeborg Krause. „Auch wenn es manchmal Überwindung kostet an eine Tür zu klopfen, tut es gut, dass man anderen Menschen helfen kann.“ Ähnlich empfindet auch Matthias Beine, Leiter des Straßenkinderprojekts „pro kids“. Denn ohne ehrenamtliche Mitarbeiter, die während der täglichen Öffnungszeiten des Kontaktcafés ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Kinder haben, für sie kochen und mit ihnen Geburtstag feiern, wäre dieses Projekt undenkbar.
Für das nächste Jahr ist dank der großen Nachfrage bereits eine weitere Messe geplant. Dann vielleicht im fertiggestellten „City Palais“.
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