Duisburg: „Stellwerk“ stellt die Weichen neu
zuletzt aktualisiert: 23.04.2007Duisburg (RPO). Neuer Versuch, neues Glück: Das ehemalige Rheinwerk in der Eisenbahnsiedlung wurde am Wochenende als Eventdiskothek „Stellwerk“ neu eröffnet. Nach aufwendigen Sanierungsarbeiten erstrahlt der ehemalige Lokschuppen an der Dahlingstraße in neuem Glanz und bietet eine Erlebniswelt im außergewöhnlichem Ambiente mit Charme und Stil. Vier „Areas“ warten auf partywillige Gäste: In der ersten erklingen Mainstreamklänge aus den Charts, im zweiten Bereich gibt es Schlager und Partyhits und im dritten wird gerockt. Zum Ausruhen gibt es gleich vorn eine große „Chill Out“-Zone.
„Viel haben wir nicht verändern dürfen, wegen der Bauvorschriften“, erläuterte Geschäftsführer Alexander Waldhauer. „Wir haben den Charakter etwas mehr betont und ziehen das Konzept mit den unterschiedlichen Bereichen voll durch.“ Von dem mäßigen Erfolg seiner Vorgänger lässt sich Waldhauer nicht abschrecken: „Man tut, was man kann und hofft auf das Beste.“ Für die durchdachte, brillante Beschallung sorgt Hartmut Wächter und sein Team von „Pro Music“. Es sei peinlich darauf geachtet worden, dass das „Stellwerk“ die Auflagen der neuesten Lärmschutzgesetze erfüllt. „Viele andere Diskotheken haben im Moment damit zu kämpfen“, weiß Wächter. Auch das auf jeden Bereich abgestimmte Lichtdesign wurde von Wächter und seinem Team erstellt: „Die Gäste sollen sich in unserem Ambiente richtig wohl fühlen.“
Boney M und die Weathergirls
Waldhauer und sein Team haben noch einiges vor: Momentan führt man Verhandlungen über die Einrichtung eines „Shuttle-Service“ und plant für die Sommerzeit die Einrichtung eines Biergartens. Außerdem sind Sonderveranstaltungen geplant, wie der „Tanz in den Mai“ am 30. April und „Live“-Auftritte auch bekannter Showgrößen aus den verschiedenen Sparten. Um die Verpflichtung der Künstler kümmert sich Fritz Schmidt von „Fritzevent“. „In diesem Jahr werden wir wahrscheinlich noch Boney M und die Weathergirls bei uns haben“, kündigte Schmidt an. „Und zum Sommeranfang präsentieren wir Bellini mit „Samba de Janeiro“.“
Eine „Veranstaltung“ fehlt auf jeden Fall: Sogenannte Flatrate-Parties und „Koma-Saufen“ wird es im Stellwerk nicht geben. Für Jugendliche von 16 bis 18 gibt es spezielle, weiße Getränkekarten, die den Aufenthalt zeitlich begrenzen und mit denen man außerdem keine harten Spirituosen bestellen kann. „Außerdem haben wir die Spirituosen hochpreisig gehalten“, erläuterte Waldhauer.
Wenn der Besuch so gut bleibt, wie er am Eröffnungswochenende war, dann kann nichts mehr schief gehen.
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