Duisburg: Bestes Jahr für Xella
zuletzt aktualisiert: 14.05.2008Duisburg (RPO). Für die Haniel-Tochter Xella war 2007 ein ausgesprochen gutes Jahr. Die Baustoff-Sparte profitierte dabei vor allem von der Entwicklung in Osteuropa. In Deutschland lief es für Xella im vergangenen Jahr besonders gut.
Die Duisburger Xella International GmbH ist weiter auf Erfolgskurs. Das auf die Produktion und den Vertrieb von Wandbaustoffen (Ytong und Hebel Porenbeton und Silka Kalksandstein), Trockenbau-Systemen (Fermacell) und Kalk (Fels-Kalk) fokussierte Unternehmen hat im Jahr 2007 den Umsatz um sechs Prozent auf 1,3 Milliarden Euro gesteigert.
Alle drei Einheiten
Auch der Ergebnisbeitrag hat sich weiter verbessert – von 125 Millionen Euro in 2006 um 24 Prozent auf 155 Millionen Euro. Dieser Zuwachs resultiert in erster Linie aus der positiven Geschäftsentwicklung in Osteuropa. Bereinigt um den Sonderertrag aus dem Verkauf der Halfen Group (Befestigungstechnik) im Jahr 2006, stieg das Ergebnis vor Steuern um 71 Prozent. Alle drei Geschäftseinheiten hätten zu diesem Ergebnis beigetragen, so das Unternehmen.
„2007 war trotz der Schwierigkeiten im deutschen Baugeschäft unser bestes Jahr“, erklärte Jan-Buck-Emden, Vorsitzender der Geschäftsführung Xella International GmbH. „Mit unseren Produkten gehören wir heute in den Märkten jeweils zu den ersten Drei. Mit Kalksandstein und Porenbeton sind wir klar die Nummer eins in Deutschland und Europa. Jetzt stoßen wir weiter in neue Märkte vor.“ Das Unternehmen ist heute in rund 30 Ländern präsent und hat außerhalb Europas vier Werke in China und jeweils ein Werk in den USA, in Mexiko und in Chile.
Bereits mehr als zehn Prozent der Mitarbeiter arbeiten außerhalb Europas. In der mit knapp einer Milliarde Umsatz stärksten Geschäftseinheit Xella Baustoffe beträgt der Anteil der Umsatzerlöse im Ausland bereits 70 Prozent. Der Bereich Baustoffe mit Ytong und Hebel Porenbeton, Silka Kalksandstein und der Multipor Mineraldämmplatte hat sich auf internationaler Ebene insgesamt sehr gut entwickelt. Maßgeblich dafür war die hohe Nachfrage in Mittel- und Osteuropa sowie eine stabile Konjunktur in Westeuropa.
Osteuropa-Geschäft
Dagegen sind die Wohnungsbaugenehmigungen in Deutschland deutlich zurückgegangen. „Aufgrund zusätzlicher Lieferungen nach Osteuropa und der in den vergangenen Jahren umgesetzten Optimierung von Kosten und Abläufen konnte jedoch auch in Deutschland ein guter Ergebnisbeitrag erzielt werden“, so Buck-Emden.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







