Duisburg: Besucher lassen sich checken
VON CHANTAL FRANCO - zuletzt aktualisiert: 28.03.2011Duisburg (RPO). Zwei Tage lang konnten sich Interessierte auf der Duisburger Gesundheitsmesse "vivare" umschauen. Dort gab es Informationen, kostenfreie Untersuchungen und jede Menge Vorträge.
Rund um das Thema Gesundheit konnten sich Besucher an diesem Wochenende auf der Duisburger Gesundheitsmesse "vivare" informieren. Mehr als 20 Aussteller boten in der Mercatorhalle im CityPalais Informationsmaterial sowie Beratung vor Ort an. Experten-Vorträge rundeten das Angebot ab.
Neben Kliniken aus Duisburg und Umgebung, die ihr Angebotsspektrum präsentierten, fanden sich zahlreiche weitere Dienstleister aus der Gesundheitsbranche: Krankenversicherungen, Naturheilpraxen, Orthopädische Schuhtechnik, Hörgeräteakustiker und Augenoptiker berieten die Interessierten umfassend und kompetent. Viele Aussteller verteilten außerdem kleine Geschenke an die Besucher. Insbesondere die Aktionsstände lockten viele Besucher an.
Öfter die Sehstärke testen
So führten die Mitarbeiter der Firma Grah Optik, die zum dritten Mal auf der Gesundheitsmesse vertreten war, unzählige Augenscreenings durch. "In diesem Jahr werden wir etwa den tausendsten Sehtest durchführen", äußerte Inhaber Klaus Grah. Bei den meisten Besuchern sei seit der letzten Kontrolle der Sehschärfe bereits zu viel Zeit vergangen. "Spätestens alle zwei Jahre sollte eine Überprüfung erfolgen", riet der Augenoptikermeister darum.
Das Interesse am Thema Gesundheit war insbesondere bei Senioren stark ausgeprägt. So besuchte Ute Münsberg die Messe mit mehreren befreundeten Frauen. "Wir sind in einem Alter, in dem sich die ersten Wehwehchen zeigen", sagte die 69-Jährige. "Darum wollen wir uns informieren, wie man möglichst früh vorbeugen kann." Dass gesund sein und bleiben allerdings nicht nur ältere Menschen betrifft, wurde am Aktionsstand des Duisburger Klinikums eindringlich demonstriert: Roland Wittig und Kian Moussazadeh luden die Besucher ein, an einer Puppe die grundlegenden Reanimationsmaßnahmen für Laien zu erproben. "Jährlich sterben 120 000 Menschen am plötzlichen Herztod. Das muss nicht sein", erklärten sie. Die Notärzte führen auch interne Fortbildungen im Bereich Notfallmedizin durch und wissen daher: "Alles ist besser als nichts tun." Die Herz-Druck-Massage – auch von Laien ausgeübt könne Leben retten. Mit ihrer Vorführung wollten sie Berührungsängste und Hemmungen abbauen.
Vorträge zu Spezialthemen
Wer detaillierte Informationen zu Spezialthemen wünschte, konnte das gesamte Wochenende über Vorträge besuchen. Experten referierten bezüglich neuer Operations- und Therapieformen sowie Umgang mit heilbaren und nicht heilbaren Erkrankungen. Auch Inhalte, die für eine Vielzahl der Besucher immer bedeutender werden – wie Patientenverfügung oder das Leben im Pflegeheim – wurden angesprochen.
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