Duisburg: Bischoff nimmt Stellung
zuletzt aktualisiert: 13.11.2008Duisburg (RPO). rheinhausen (nh) Mit seinen Äußerungen zum Thema Lkw-Verkehr auf der Friedrich-Ebert-Straße hat der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Bischoff die Bürgerlich-Liberalen und den Friemersheimer Ratsherrn Jürgen Fritz (SGU) gegen sich aufgebracht. Diese warfen ihm „billigen Wahlkampftourismus“ vor und zweifelten daran, dass der Vorschlag, den „Eisernen Rhein“ zu reaktivieren, die Verkehrsbelastung in Rheinhausen reduziere. Jetzt nimmt Bischoff Stellung zu den Vorwürfen.
Bei der Forderungen zur schnellen Realisierung der L 473n und des „Eisernen Rheins“ handele es sich nicht um Effekthascherei, betont der Landtagsabgeordnete. „Ich kann bei den Vorwürfen, beim besten Willen keine sachliche Auseinandersetzung und keine Lösungsvorschläge erkennen. Vielmehr erkenne ich das Verhalten beleidigter Leberwürste. Niemand derjenigen, die sich forsch zu Wort melden, geht auf unsere Vorschläge und Forderungen ein. Dies wäre seitens der Bezirksvertretung gerade nötig, um die lärmgeplagten Bürger zu entlasten. Die bürgerlichen Mehrheiten in der Bezirksvertretung beweisen hier nur einmal mehr, dass sie keine konzeptionellen Vorschläge haben“, so Bischoff. Die Äußerungen der BL, er habe den Fortgang der L 473n seinerzeit verzögern helfen, seien eine Frechheit. Das absolute Gegenteil sei richtig.
Seitdem er im Landtag sei, habe er sich intensiv um die Beschleunigung des Projektes gekümmert. Wer das Gegenteil behaupte, der lüge. Lieber als Streit sei ihm die gemeinsame Suche nach Lösungen.
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