Duisburg: Brückensperrung nach Fest sorgt für Kritik
zuletzt aktualisiert: 21.08.2012Duisburg (RP). Eine Brückensperrung sorgte nach dem Ruhrorter Hafenfest am Freitagabend bei einigen Besuchern für Unmut. Dadurch, dass die Homberger Brücke aufgrund von Straßenreinigungsarbeiten nicht zugänglich gewesen sei, hätten sich die Menschen, die ihren Heimweg antreten wollten, vor der Brücke gestaut und seien nach der Freigabe eine gute halbe Stunde später allesamt über das Bauwerk geströmt. Beim Sturz einer Person habe es so schnell zu einer gefährlichen Situation kommen können, beklagte ein Besucher.
Veranstalter Walter Pavenstedt weist die Vorwürfe zurück. "Überall standen Schilder, die auf die bevorstehende Sperrung hingewiesen haben", sagte er. Deshalb hätten sich die Besucher auf die Situation einstellen können. Nach dem Feuerwerk sei ein Abglühen der auf die Brücke geflogenen Brandnester und ihre anschließende Beseitigung durch Kehrmaschinen nötig gewesen, bevor der Weg über den Rhein von der Polizei wieder freigegeben werden konnte. "Ich war selbst mit den Ordnern auf der Brücke. Es standen vier Fahrstreifen und Bürgersteige zur Verfügung. Die Leute haben die Brücke fröhlich und in aufgelockertem Abstand überquert", so Pavenstedt.
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