Duisburg: Bürger diskutieren über Verkehrskonzepte
zuletzt aktualisiert: 18.02.2009Duisburg (RPO). "Verkehrsströme in Rheinhausen" lautete das Thema der Bürgerversammlung des Wählerbündnisses Sozial, Gerecht, Unabhängig (SGU) am Montagabend.
Vor 20 Bürgern referierte Ratsherr Jürgen Fritz stellvertretend für den erkrankten Dirk Smaczny vom Planungsamt Duisburg anhand der von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellten Informationen.
Heftig diskutierten die versammelten Bürger die Antworten der Stadt zu den Themen Neugestaltung der Stüning-Kreuzung, Verkleinerung der Friedrich-Ebert-Straße und Einrichtung der Autobahnauffahrt Essenberg.
Bereits im Jahr 2000 wurde die Einrichtung einer zweiten Linksabbiegerspur auf der Friedrich-Ebert-Straße am Kreuzungspunkt zur Moerser Straße / Asterlager Straße (Stüning Kreuzung) vorgestellt und beschlossen. "Dieser Beschluss, der eine Umlenkung des Verkehrs zum Moerser Kreuz und damit zur Entlastung der Friedrich-Ebert- und Asterlager Straße geführt hätte, wurde aber bis heute nicht umgesetzt", so Fritz.
Die Stadt merkte dazu an, dass aufgrund eines diskutierten Rückbaus der Friedrich-Ebert-Straße dies auch nicht mehr beabsichtigt sei. Dieser sei aber laut Stadt erst im Rahmen der Entwicklung eines Verkehrskonzeptes im Prozess "Duisburg 2027" zu prüfen und zu erarbeiten, so Fritz.
Die Planungen zur Realisierung der Autobahnauffahrt Essenberger Straße, die eine Entlastung der durch Verkehrslärm geplagten Anwohner bedeuten würde, seien nach städtischer Aussage nicht absehbar, gab Fritz bekannt.
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