Duisburg/Dinslaken/Moers: Dekra will Bus-Pannen simulieren
VON URS LAMM - zuletzt aktualisiert: 08.12.2010 - 11:03Die Ursache für die beiden Bus-Pannen vor zwei Wochen bleibt weiter unklar. Nach Angaben der Polizei sind die Untersuchungen die Gutachter von Dekra noch nicht abgeschlossen.
Es dauert offenbar noch einige Wochen, bis das Ergebnis feststeht. "Die grundsätzliche Aussage von Gutachtern lautet, dass solche Untersuchungen sich bis zu einem halben Jahr hinziehen können", sagt Polizeisprecher Stefan Hausch. Derzeit ist im Gespräch, die Bus-Pannen zu simulieren. "Die Dekra hat das empfohlen. Die Staatsanwaltschaft muss das aber noch absegnen", so Hausch.
Am 24. November hatte ein Bus vom Moerser Unternehmen „Divan“ auf der Römerstraße gleichzeitig zwei Räder der hinteren Zwillingsbereifung verloren. Im Bus saßen 25 Kinder der Freien Waldorfschule Dinslaken. Einer der losgelösten Reifen rollte mehr als 100 Meter über die Straße, durchbrach eine Mauer und beschädigte einen dahinter stehenden Pkw.
Einen Tag später löste sich bei einem Linnienbus der Firma „Der Homberger“, einem Subunternehmen der DVG, ein Rad der hinteren Doppelbereifung in einer Kurve auf dem Meidericher Busbahnhof. In beiden Fällen gab es keine Verletzten. Die Busse beider Unternehmen parken auf einem gemeinsamen Gelände an der Baumstraße. Die Inhaber beider Busfirmen gehen davon aus, dass in beiden Fällen gezielt Radmuttern gelöst worden sind. Sie stellten Strafanzeige gegen Unbekannt.
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