Duisburg: Der erste Marina-Markt der Saison
VON PATRICK CLASEN - zuletzt aktualisiert: 11.04.2011Duisburg (RPO). Bei idealem Wetter öffnete gestern im Innenhafen der erste Marina-Markt der Saison seine Pforten. Für die Besucher gab es wieder viel zu schauen, zu bestaunen und zu kaufen. Auch das Kultur- und Stadthistorische Museum war wieder mit von der Partie. Es präsentierte Süßigkeiten, wie sie im antiken Rom gegessen wurden. "Wenn hier Markt ist, möchten wir uns auch selber mit Aktionen vorstellen und die Besucher davon überzeugen, dass sich ein Besuch im Museum immer lohnt", erklärte Ralf Althoff, der stellvertretende Museumsdirektor. Für den nächsten Marina-Markt am 8. Mai sei eine Modenschau mit Frauenkleidung der vergangenen Jahrhunderte geplant.
"Angefangen hat alles im Jahr 2002", erzählte Frischekontor-Chef Peter Joppa. Damals habe sich die Sportboot-Marina gegründet. Jedes Wochenende seien Sportbootführer hierher gekommen, konnten sich jedoch nicht versorgen, weil die Geschäfte geschlossen waren. Daraus sei die Idee entstanden, den Marina-Markt zu gründen. Damals wie heute wird jeden zweiten Sonntag im Monat bis einschließlich Oktober die Promenade am Innenhafen zum Marina-Markt. "Unser Konzept hat sich kaum verändert, und das muss es auch nicht", betonte Joppa. "Der Marina-Markt möchte nicht spektakulär sein, wir machen hier kein Showprogramm. Wir wollen die Leute einladen, ein wenig zu shoppen, sich die Stände anzusehen und zu plaudern."
Viele Beschicker kommen schon seit zehn Jahren zum Marina-Markt, es sind aber auch immer wieder neue dabei. Christophe Collin beispielsweise verkaufte gestern Seife aus Marseille. "Die Stadt ist berühmt für ihre Seifentradition", erklärte er. "Seit 400 Jahren wird dort Seife hergestellt." Der Unterschied zur üblichen Seife seien die rein natürlichen Produkte und der hohe Anteil an Öl. Mindestens 70 Prozent müssten es sein. "Mein Stand", sagte er, "ist genau so, wie man ihn auf französischen Wochenmärkten antreffen würde."
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