Duisburg: Der Rhein stand in Flammen
VON HANS-ULRICH KRESS - zuletzt aktualisiert: 20.06.2010 - 12:51Duisburg (RPO). Mit einem fantastischen Feuerwerk erlebte das Hafenfest in dem Stadtteil am Rhein einen weithin sichtbaren optischen Höhepunkt. Großzügige Sponsoren machten das Spektakel möglich.
Ein attraktives, anspruchsvolles Programm boten die Organisatoren des Ruhrorter Hafenfestes am Wochenende, obwohl in Zeiten von Wirtschaftskrise und Ebbe in der Stadtkasse die finanziellen Möglichkeiten begrenzt waren. Doch dank zahlreicher Sponsoren, allen voran Duisport, Haniel und die Duisburger Stadtwerke, wurde das heute endende Fest wieder zu einem Highlight in Duisburgs Veranstaltungskalender.
Wobei der Begriff Highlight wörtlich zu nehmen ist. Denn das große Feuerwerk am späten Freitag versetzte viele Tausend Zuschauer in schier grenzenlose Begeisterung. Dass sich der Sommer vorübergehend verabschiedet hatte und das Zuschauen am Hafen zu einem nass-kalten vergnügen wurde, tat der Stgimmung keinen Abbruch.
Ruhrort in Flammen
Eine Woche Vorbereitung benötigten die Pyrotechniker von „Feuerwerke ohne Grenzen“ für den Aufbau des halbstündigen Lichtzaubers von „Ruhrort in Flammen“. Allein zwei Tage waren 14 Feuerwerker mit dem Aufbau und der Verkabelung von 1800 Bomben und 90 Bombetten auf der Rheinbrücke beschäftigt, die bis zu 250 Meter hoch in den Nachthimmel geschossen wurden.
Hinzu kamen die bengalische Illumination des Hafenmundes und der 200 Meter lange Lichtwasserfall von der Rheinbrücke.
Vor allem aber die weiteren Programmpunkte, es jagte ein Highlight das nächste, griffen ausschließlich auf Künstler und Interpreten des Ruhrgebiets zurück. Für jeden Geschmack war das passende dabei. Um guten Geschmack besonders bemüht war das Showkochen mit dem Chefkoch der Schifferbörse Frank Schwarz am Kochlöffel.
Für die nötige Würze sorgten die heimischen Kabarettisten Kai Magnus Sting und Wolfgang Trepper, die die kulinarischen Vorlagen des Schifferbörsen-Chefs mit spitzer Gabel und Zunge gekonnt aufspießten. Das Rahmenprogramm mit Hafenkirmes auf der Schifferbörse, dem Fest der St. Sebastianus Bruderschaft und zahllosen anderem mehr ließ fast vergessen, dass in diesem Jahr das Stadtfest dem Hafenfest geopfert wurde. Denn Sponsoren für beide Veranstaltungen zu finden, das wäre dann doch des Guten zu viel gewesen.
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