Duisburg: Der weitere Verlauf bis 2015
zuletzt aktualisiert: 10.10.2009Duisburg (RPO). Süden (oss) Bis 2015 wollen die Verantwortlichen von "StraßenNRW" mit den Vorbereitungen für den Baubeginn fertig sein. Im Frühjahr 2010 sollen dem Bund die Pläne für den Ausbau der Bundesstraße vorgelegt werden. Danach rechnet Jochen van Bebber mit rund einem Jahr der politischen Diskussion über dass Projekt. Ende 2012 soll dann das Genehmigungsverfahren starten, welches sich nach seiner Einschätzung über zwei Jahre hinziehen wird. "Wenn alles richtig gut läuft, können wir dann 2015 mit dem ersten Spatenstich rechnen", so der Straßenplaner.
Momentan fahren bis zu 26 000 Kraftfahrzeuge pro Tag über die Krefelder Straße. Diese Zahl würde sich nach Schätzungen von "StraßeNRW" bis 2020, wenn kein Ausbau erfolgt, auf 34 000 Fahrzeuge erhöhen. Lange Staus und Verkehrschaos wären die Folge.
Aus diesem Grund gebe es einen akuten Handlungsbedarf, hieß es auf der BV-Sitzung. Nach dem Ausbau wird die Zahl jedoch noch größer. Mit bis zu 43 000 Fahrzeugen rechnen die Straßenplaner dann. Doch durch einen vierspurigen Ausbau hoffen die Verantwortlichen, diesem Verkehrsaufkommen gerecht werden zu können"Durch einen Ausbau zieht man natürlich mehr Verkehr an. Aber nach unseren Berechnungen wird der Schwerlast-Verkehr an der Straße in den nächsten zehn Jahren um 70 Prozent steigen, der Pkw-Verkehr wird um 30 Prozent mehr werden", so van Bebber. Es gelte, das Schlimmste abzufangen.
Wenn die Bauarbeiten beginnen, so soll es drei Bauabschnitte geben. Krefeld, Rheinquerung und Duisburg werden jeweils separat geplant und angegangen. Für die Überquerung des Rheins sei geplant, die bestehende Brücke so umzubauen, dass sie zweispurig von Richtung Krefeld nach Duisburg führe. Zudem soll eine Brücke direkt daneben "in ähnlicher Bauart" hochgezogen werden, auf der der Verkehr, ebenfalls zweispurig, von Duisburg nach Krefeld führe.
Der landwirtschaftliche Verkehr soll über die jetzige Fußgänger- und Radbrücke geführt werden, die zu diesem Zweck befestigt werden soll.
Die Auffahrt zur Autobahn finden sowohl Eließ als auch Susen für "gelungen". Auch die Anbindung an den Mannesmannacker sei schon seit Jahren sowohl von CDU als auch von SPD gefordert worden. Es sei erfreulich, dass diese Wünsche nun angegangen würden.
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