Lord Norman Foster hat einiges vor mit Duisburg. Nach seinem Masterplan soll die Bebauung in der Innenstadt in den kommenden 30 Jahren um 30 Prozent zunehmen.
Lord Norman Foster (rechts) erläutert Duisburgs Bürgermeister Adolf Sauerland (MItte) und Staatssekretär Günther Koslowski die Pläne am Modell.
In diesem Kopf sind die Pläne entstanden.
Noch ein Modell, in naher Zukunft Realität: das neue Duisburg.
Foster erläuterte die Pläne im Detail.
Er vermittelte seine Visionen...
...und machte sie plastisch.
Am Modell werden die Änderungen sichtbar.
Der Macher und sein Projekt.
Foto: Narinder Sagoo/Foster + Partners
So sieht Duisburg in Fosters Entwurf aus.
Dagegen soll der Anteil der Straßen um 30 Prozent abnehmen, der Grünanteil wird dagegen verdoppelt.
Die Wasserfläche soll um fünf Prozent zulegen, unter anderem durch eine Gracht vom Innenhafen bis ans Kuhtor, wo die Gracht in einen kleinen See münden soll.
Die zentralen Elemente der Stadterneuerung: Altstadt: Die historische Altstadt soll in ihren ursprünglichen Grenzen wieder erkennbar und anziehend werden. Priorität
bei entsprechenden Entwicklungsmaßnahmen sollten dabei dem Rathaus, der Münzstraße und dem Marientor zu kommen.
Bahnhof: Der Hauptbahnhof ist ein wichtiges Bindeglied für mehrere Stadtteile und die Innenstadt. Eine Autobahnausfahrt
in Bahnhofsnähe ließ hier einen großen Verkehrsknotenpunkt entstehen. Mit der notwendigen Überbauung der A59 werden große Grundstücksflächen am Bahnhof frei, die es nahe legen, eine neue Gesamtnutzung des bahnhofsnahen Areals inklusive eines städtischen Platzes zu entwickeln.
Innenhafen: Mit der Weiterführung des Wandlungsprozesses im Innenhafen bis zum Marientor findet eine innerstädtische
Neugestaltung einen direkten Anknüpfungs- und Verbindungspunkt zu einem erfolgreich fortgeschrittenen Erneuerungsprojekt.
Königstraße: Als Hauptverbindung zur Altstadt und zentrale innerstädtische
Achse ist die Königstraße sehr breit angelegt. Zu breit, um die Atmosphäre einer Shopping-Mall auszustrahlen. Da nur eine Seite dieser Straße mit Schaufenstern und Geschäften ausgestattet ist, bleibt die Königstraße weit hinter ihren Möglichkeiten als Anziehungspunkt zurück.