Duisburg: Die Freibadsaison ist eröffnet
VON ANJA STREICHAN - zuletzt aktualisiert: 03.05.2008Duisburg (RPO). Wedau Immer wieder schiebt sich eine Wolke vor die Sonne. Ein kalter Wind weht über die Wiese. Die meisten Leute tragen eine leichte Jacke, um sich vor den gelegentlichen kurzen Regenschauern zu schützen. Im Duisburger Süden wurde am Donnerstag der Beginn der Freibadsaison gefeiert – auch ohne Höchsttemperaturen und strahlenden Sonnenschein. Bei der Wach- und Saisoneröffnung im Freibad Wolfsee am Kalkweg 262 präsentierten sich die dort ansässigen Vereine den Besuchern mit einem bunten Programm.
„Wir arbeiten eng mit der DRLG zusammen, außerdem bietet die Wanheimer Kanugilde ein Schnupperpaddeln an. Die Wasserarbeitsgruppe NRW zeigt, wie Neufundländer Leben retten können“, erklärte Wolfram Schmidt, Vorsitzender des DJK SV Poseidon, Trägerverein des Freibades. Dieser hatte in den vergangenen Tagen das Freibad für zahlende Gäste vorbereitet.
„Wir haben die 500 Meter Sandstrand von Strandgut und die Wiese von Maulswurfshügeln befreit“, berichtete Schmidt. Er hofft auf das gute Wetter, das für das Wochenende angekündigt worden ist. Auch DLRG-Pressesprecher Thomas Sapor freut sich schon auf die ersten Besucher. Er mahnt jedoch gleichzeitig zur Vorsicht: „Ungeübte Schwimmer können in Kaltwasserzonen des Baggerlochs verkrampfen und ertrinken.“
Ein Highlight der Saisoneröffnung war die Vorführung der Neufundländer der Wasserarbeitsgruppe NRW. „Unsere Rettungshunde können das Achtfache ihres eigenen Körpergewichtes aus dem Wasser ziehen“, erzählte Bettina Dorndorf, zweite Vorsitzende des Vereins. Ihr Neufundländer Teddy wiegt etwa 60 Kilogramm und ist ein erfahrener Wasserrettungshund. Ihn stört das etwa 13 Grad kalte Wasser nicht. „Sein Fell wirkt wie ein Neoprenanzug. Das Wasser perlt einfach ab“, erklärte Bettina Dorndorf.
Wasser noch ein wenig kühl
Menschliche Schwimmer gab es am Donnerstag kaum. Patrik Geisler ließ es sich jedoch nicht nehmen, die Eröffnung der Saison mit einem kurzen Bad zu feiern: „Ich bin Freigewässerschwimmer und die Kälte gewöhnt. Trotzdem kostet es Überwindung, ins Wasser zu gehen“, berichtete der 20-Jährige.
In Großenbaum lässt die Eröffnung des Naturfreibades an der Buscher Straße noch ein wenig auf sich warten. „Im Moment ist das Wetter einfach nicht gut genug, und die Wiesen sind noch nass. Wir richten uns nach den Temperaturen und warten, bis die Sonne wieder scheint“, sagte Jürgen Dorloff, der Vorsitzende des Trägervereins des Freibades.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







