Jonny, der Schüchterne
Jonny ist ein sehr unsicherer Hund und zudem verteidigt er Ressourcen, wie Futter und Spielzeug. Er braucht unbedingt eine klare, konsequente Führung. Da er mit Frauen wohl schneller Freundschaft schließt, würde man ihm gerne zu einer weiblichen Einzelperson vermitteln, die schon Erfahrung mit Hunden hat. Jonny ist bei Fremden anfangs etwas zurückhaltend, fast schon misstrauisch. Hat er einen dann kennen gelernt und Vertrauen aufgebaut, wird er ganz aufgeschlossen und sehr verschmust. Die Grundkommandos kennt er, ist recht temperamentvoll und genießt lange Spaziergänge, mit Artgenossen ist er nach Sympathie verträglich.
Tric wurde zusammen mit seinen Geschwistern ausgesetzt
Es wird angenommen, dass es sich bei den Fünfen um ungewollten Nachwuchs der vorhandenen Tiere handelt, denn alle Kaninchen sind handzahm, sehr aufgeschlossen und verschmust. Außerdem wird vermutet, dass die noch „Kleinen“ einmal eine stolze Größe haben werden – darauf sollte man sich gleich einstellen, was die Ausmaße des Geheges und die anderen Ansprüche der ausgewachsenen Tiere betrifft. Tric sollte nach seiner Kastration gerne mit oder zu einem netten Kaninchenmädchen vermitteln werden.
Gloria ist misstrauisch
Gloria flüchtet nicht mehr gleich, wenn man auf sie zugeht und kommt, wenn man mit Leckerchen lockt. Auf den Arm nehmen und anfassen lässt sie sich aber immer noch nur bedingt. Ein Zusammenleben mit einem netten Artgenossen wird auf jeden Fall klappen, wenn die Chemie stimmt. Ihre neuen Besitzer sollten genügend Zeit haben, sich mit der jungen Katze ausreichend zu beschäftigen. Ob Gloria mit reiner Wohnungshaltung zufrieden sein wird, kann man schlecht einschätzen, vielleicht hätte sie nach der nötigen Eingewöhnungszeit gerne Freigang.
Der kleine, kompakte Mischlingsrüde Rory
Er macht einen sehr netten Eindruck, verhält sich aufgeschlossen und freundlich, auch zu Fremden. Rory ist aber kein Anfängerhund: Wenn er etwas nicht will, kann er auch schon mal die Zähne zeigen und in extremen Fällen auch Schnappen – und dies auch ohne Vorwarnung. Man muss bei Rory wachsam sein, ihn konsequent führen und ihm seine Grenzen aufzeigen, damit er nicht anfängt selber zu entscheiden, was gut und richtig für ihn ist. Der kleine Rüde hat auch eine sehr anhängliche, verschmuste Seite. Er ist sehr lebhaft, verspielt und lauffreudig. Die gängigsten Kommandos scheint er zu kennen und führt sie, vor allem in Verbindung mit Leckerlies, gerne aus.
Der kranke Bolle
Bei dem kleinen Kater müssen leider die Köpfe der Oberschenkelknochen entfernt werden. Dadurch sind der Oberschenkel und das Becken nicht mehr durch Knochen miteinander verbunden, sondern nur durch Muskeln, Binde-und Narbengewebe. So entfallen die arthrotischen Schmerzen. Allerdings ist diese Verbindung natürlich nicht mehr so stabil, d.h. Bolle wird mit Sicherheit nicht mehr so hoch springen, aber er müsste gut und schmerzfrei damit leben können. Die Behandlung ist ziemlich langwierig, da die Seiten nicht gleichzeitig operiert werden können. Neben seinen gesundheitlichen Problemen ist Bolle ansonsten sehr verträglich und hat die anderen Katzen im Gehege sogar abgeleckt. Wir möchten Bolle gerne in reine Wohnungshaltung vermitteln, schön wäre es, wenn ein ausbruchsicherer Balkon vorhanden ist.
Benji ist ein junger „weißer Riese“
Benji lebte gut ein Jahr in seiner Familie. Sein Besitzer, der sich wohl in erster Linie um ihn gekümmert hatte, erkrankte und konnte ihn nicht mehr ausführen. Leider waren die anderen Familienmitglieder nicht in der Lage, den kräftigen Hund zu halten und so wird vermutet, dass Benji in der letzten Zeit kaum noch zum Spaziergang raus kam und sich hauptsächlich auf dem Grundstück aufhielt. In neuen Situationen und gegenüber Fremden, sowohl Menschen als auch Artgenossen, ist Benji meist erst unsicher und zurückhaltend. Der Hunderasse Kuvasz sagt man eine hohe Intelligenz nach, die gefördert werden will, er handelt selbständig, ist aber trotzdem ein sensibler Hund, der nicht mit Härte sondern mit liebevoller Konsequenz erzogen werden sollte, um eine treuer und angenehmer Begleiter zu werden.
Amy ist eine tolle, entspannte Hündin – wenn sie will
Amy wurde als Welpe vermittelt und ist in ihrem neuen Zuhause wohl zu sehr verwöhnt und beachtet, und zu wenig eingegrenzt worden, so dass es ihr schwer fällt, sich zurückzustellen und in der Rangordnung einmal nicht die erste Geige zu spielen. Im Herbst 2011 kam Amy ins Tierheim zurück, da man ihr nicht beigebracht hatte, auch mal einige Zeit alleine zu bleiben, was sie nun sollte. Kurze Zeit darauf fand sie wieder ein Zuhause, doch leider dominierte sie den vorhandenen Rüden immer mehr und es kam zu Auseinandersetzungen zwischen den Hunden, was immer mehr Stress und Unfrieden in das Zusammenleben brachte, so dass Amy ein zweites Mal zurück ins Tierheim kam.
Eine Portion Hundeerfahrung sollte schon vorhanden sein, damit sie endlich akzeptiert, dass nicht sie die Regeln aufstellt und kontrolliert, sondern ihr „Mensch“ dafür zuständig ist, damit sie endlich ein stressfreies Leben führen kann.
Bobby kann der beste Freund sein
Bobby ist ein sehr intelligenter Hund. Diese setzt er nicht nur gerne ein, um „seinen Menschen“ liebevoll um die Pfote zu wickeln, sondern auch beim Training in der Hundeschule. Auf Grund seines fast 9-jährigen Aufenthaltes im Tierheim stresst ihn der Umgang mit sämtlichen 4-Beinern. Er verträgt sich weder mit Hund, Katze noch mit Maus. Entweder aus Angst, Unsicherheit oder durch seinen Jagdtrieb greift er häufig vorbei fahrende Fahrzeuge an, dagegen fährt er sehr gerne im Auto mit. Zu Menschen ist Bobby ein sehr freundlicher Hund. Er liebt Ballspiele und die geistige Herausforderung, die für einen Hund seiner Rasse unabdingbar ist, auch, um seinen ausgeprägten Jagdtrieb ausleben und kontrollieren zu können. Auf Grund obiger Ausführungen ist Bobby auf keinen Fall geeignet für eine Vermittlung in einen Haushalt mit Kindern oder Tieren. Gesundheitlich ist der ca. 11-jährige kastrierte Rüde ganz weit oben.
Angel ist sehr verschmust
Angel lebte von Welpe an bei seinem Besitzer, der ihn wegen beruflicher Veränderungen nicht mehr versorgen konnte und ihn deshalb im Frühjahr 2011 bei uns abgab. Er war dann über ein Jahr vermittelt, die familiäre Situation veränderte sich dort durch die plötzliche Erkrankung der Besitzerin, damit kam der Rüde schlecht zurecht und war verunsichert. Er wurde sehr unruhig und bellfreudig im Beisein seiner Leute, wenn Angel alleine zuhause war, verhielt er sich ruhig. Angel brauchte ein wenig Zeit, damit er das nötige Vertrauen aufbauen kann, letztendlich sucht er sich seine Leute dann selber aus, wird sehr verschmust und entwickelt eine intensive Bindung.
Ando, der Wachhund
Der kräftig gebaut Rüde hat eine ruhige, sanftmütige Art und wie alle Tibetdoggen einen nur wenig ausgeprägten Bewegungstrieb. Man sagt ihnen aber hervorragende Wachhundqualitäten nach, deshalb wäre es schön, wenn Ando ein Zuhause bekäme, wo er seinen angestammten Aufgaben nachkommen und sich viel im Freien aufhalten kann. Wie sich bei einem „Probeschlafen“ jedoch herausgestellt hat, möchte er in seinem Zuhause lieber Einzelhund sein, er neigt dazu futterneidisch zu sein und ordnet sich nicht gerne unter. Leider hat Ando gesundheitliche Probleme. Es wurde bei ihm beidseitige HD mittleren Grades festgestellt, für die momentan keine weitere Behandlung notwendig ist. Außerdem sind bei Ando vor einiger Zeit Lidrandtumore entfernt worden. Seine neuen Besitzer müssten seine Lider regelmäßig kontrollieren lassen, um frühzeitig handeln zu können, falls sich neue Tumore einstellen.
Der sensible Dobermann-Rüde
Chico war eine kurze Zeit „Probeschlafen“, die Leute brachten ihn aber schweren Herzens wieder zurück, da sie sich mit ihm überfordert fühlten. Chico scheint in seinem früheren Zuhause eine Grunderziehung genossen zu haben, denn er hat einen guten Gehorsam. Momentan nimmt der Rüde am Hundetraining teil und zeigt sich hier sehr gelehrig. Chico ist ein typischer Vertreter seiner Rasse: sensibel, aufmerksam, wachsam und ausgesprochen intelligent. Bei Chico wurde aber eine Herzmuskelschwäche diagnostiziert. Er bekommt Herzmedikamente und regelmäßige Kontrolluntersuchungen, ungefähr im Abstand von einem halben Jahr, sind diese notwendig. Große Anstrengungen sollten vermieden werden.
Die kranke Lore und Maja
Lore wurde zusammen mit einigen anderen Katzen aus schlechter Haltung sichergestellt, dort hatten die Katzen auf engstem Raum ohne regelmäßige Versorgung gelebt. Lore und Maja möchten wir zusammen vermitteln, sie haben chronischen Schnupfen und leben auf einer Pflegestelle. Durch den Schnupfen sind bei Lore schon das Herz und die Lunge geschädigt. Viel menschlichen Kontakt scheinen die Katzen früher nicht gehabt zu haben, denn sie sind sehr scheu und reagieren mit Fauchen, wenn sie bedrängt werden, die Krallen kommen aber nie zum Einsatz. Lore hat zu ihrer Bezugsperson schon eine ganz gute Bindung und lässt sich von ihr streicheln.
Pasha wurde aufgrund von Beschwerden der Nachbarn abgegeben
Pasha sucht ein Zuhause mit großem Garten oder noch besser einen Hof, den er bewachen kann. Es sollte ein ruhiger Haushalt sein, da er kein Freund von häufigen Besuchern ist. Ganz typisch für Hirtenhunde ist die große Loyalität: Wer zu ihrem Rudel gehört wird beschützt. Pasha ist gut leinenführig und kennt die Grundkommandos. Da er sehr verfressen ist, kann man ihn gut mit Leckerlie bestechen. Wer sich für Pasha interessiert, sollte genügend Zeit mitbringen, um sich sein Vertrauen und seinen Respekt zu erarbeiten, dann wird man einen echten Freund gewinnen. Durch seinen starken Schutztrieb neigt Pasha in manchen Situationen zum Schnappen oder Beißen, deshalb ist er maulkorbpflichtig.
Rocky, der Ängstliche
Leider hat der große, kräftige Rüde nicht viel Selbstvertrauen und verhält sich oft sehr unsicher und misstrauisch, im Dunkeln entwickelt er ein gewisses Schutzverhalten. Ist die Bindung und Sicherheit zum Halter da, wird er verschmust und anhänglich, umarmen lässt er sich allerdings gar nicht gerne. Bestimmt würde Rocky durch den Besuch einer Hundeschule oder durch regelmäßigen Hundesport an Selbstbewusstsein gewinnen. Bei Autofahrten ist er anfangs etwas aufgeregt, das legt sich aber mit der Zeit.
Sammy ist ein aktiver Hund
Sammy ist am Anfang bei Fremden sehr schüchtern, bindet sich aber nach einer kurzen Kennlernphase sehr stark, anscheinend eher an eine Person. Er testet gerne wie weit er gehen kann und ist dabei recht körperlich, lässt sich aber schnell beeindrucken und wendet sich wieder anderen Dingen zu. Sammy ist ein sehr aktiver Hund, der auf jeden Fall gut ausgelastet werden muss, sowohl körperlich als auch geistig. Mit Sammy wurde die Hundeschule besucht, er beherrscht die gängigsten Kommandos perfekt und läuft auch manierlich an der Leine, wenn die erste Energie erstmal weg ist. Der hübsche Rüde ist stubenrein und kann auch einige Stunden alleine bleiben, wenn ihm das Umfeld erst mal vertraut ist.
Conny ist ein echtes Tierheim-Kaninchen
Conny wurde mit ihren vier Geschwistern im Tierheim geboren. Sie sind die Babys von Amber, einer hübschen schwarz-weißen Kaninchendame. In ihrem Äußeren kommen die Kleinen gar nicht nach ihrer Mama, alle sind agoutifarben. Obwohl Amber sehr lieb und zutraulich ist, verhalten sich Conny und ihre Geschwister noch sehr scheu, wahrscheinlich ist in ihrer Ahnenreihe ein Wildkaninchen. Es wird wohl einige Zeit und Geduld kosten, bevor sie handzahm sind. Die jungen Kaninchen sollten mit oder zu einem ähnlich alten Artgenossen vermitteln.
Viele Tiere können das Tierheim aber auch verlassen und haben neue Besitzer gefunden. Im Folgenden können Sie Sehen, wer ein neues "Herrchen" oder "Frauchen" gefunden hat.
Olli kann sich jetzt außerhalb des Tierheims austoben, ...
Shakira hat es auch geschafft.
Friedolin war lange im Tierheim und hat nun endlich ein Herrchen gefunden.
Fritz, Seppel und Lupo wurden allesamt vermittelt.
Mücke kann nun mit einem neuen Besitzer schmusen.
Homer ist ein Tierheimkind – mittlerweile mit neuem Herrchen.
Die kranke Suri konnte auch einen neuen Besitzer finden.
Kali ist noch ein junges Frettchen, das sehr neugierig ist und gerne spielt. Das darf er nun bei einem neuen Besitzer machen.
Der scheue Gargamil wurde auch vermittelt.
Zusammen sind sie stark
Buddy und Bobby wurden zusammen abgegeben und nun auch vermittelt.
Die hübsche Briseis ,die bei Fremden anfangs etwas zurückhaltend ist
Der schüchterne, verschmuste Berry
Fibi, die Einzelgängerin für Leute mit Katzenerfahrung
J.D.: Freude an viel Bewegung
Die kleine Farbmaus Penny
Vutiko: verschmust und verspielt
Freundlich und interessiert – Pia