Duisburg: EinsLive-Schulduell: Mädels geben Vollgas
zuletzt aktualisiert: 22.02.2011 - 18:10Das St.-Hildegardis-Gymnasium in Duisburg hat am Dienstag beim EinsLive-Schulduell teilgenommen. Die Mädchen gaben alles, aber in die nächste Runde haben sie es wohl nicht geschafft.
Immer schneller füllt sich der Schulhof des St. Hildegardis Gymnasiums. Das Gekicher wird lauter, die Spannung steigt – das Eins Live-Schulduell 2011“ hat begonnen.. Im Nu wird der Platz für 200 Schülerinnen zum aktionsgeladenen Spielfeld.
Bei dem Wettkampf treten vom 7. Februar bis 11. März rund 500 Schulen aus Nordrhein-Westfalen gegeneinander an. Bei einem „menschlichen Scrabble“ stehen 30 Mädchen in einer Reihe. Jede hält ein Schild mit einem Buchstaben. Aus diesen sollen sie gemeinsam möglichst schnell die Antworten von fünf Fragen bilden, die ihnen die Moderatorin stellt.
„Ich halte das ’T’“, sagt Theresa Welskop. Die 18-Jährige freut sich, dass ihre Schule wie im vorigen Jahr an dem Wettbewerb teilnimmt und hofft, dass sie nun den Hauptpreis – ein Schulkonzert mit dem Reggae-Star Gentleman – abräumt. Sie war schon auf einem seiner Konzerte und würde ihn gerne erneut live sehen.
Auch ihre Mitstreiterinnen Pia Grabowski (18) und Corinna Fleck (18) sind begeistert: „Nachdem wir zuletzt verhältnismäßig schlecht abgeschnitten haben, wollen wir unbedingt gewinnen! Dann gehen wir in die Geschichte unserer Schule ein“, sind sich die Dreizehntklässlerinnen einig. Der Herausforderung begegnen sie mit einer gehörigen Portion Respekt. „Wir sind schon ziemlich aufgeregt, weil wir alle Fragen beantworten müssen. Manche davon sind bestimmt ziemlich schwer“, befürchten sie. Bei dem Spiel kommt es aufSchnelligkeit, Koordination und Teamgeist an.
„Wenn alle an einem Strang ziehen, ist das ein gutes Gefühl“, betont Theresa.
Insgesamt vier Fragen haben die Schülerinnen in 28,4 Sekunden richtig beantwortet. Dafür erhielten sie vier von fünf Punkten. Unter anderem kannten sie eine Sportart der Olympischen Winterspiele 2010 und wussten den Titel einer Single von Pink.
Am Ende haben sie es trotzdem nicht ganz geschafft. „Ich war aber mit unserer Leistung zufrieden. Bei den Proben waren wir viel besser. Dann kam eben noch die Aufregung dazu“, bedauert Johanna Freiwald (19) aus der Abschlussklasse. Lehrer Christian Bornemann sieht das ähnlich: „Nächstes Mal sind wir wieder dabei.
Dann brauchen wir nur noch 15 bis 18 Sekunden. Schließlich haben wir im Vergleich zum letzten Jahr unsere Zeit von 55 auf 28 Sekunden halbiert.“ Der 31-jährige Referendar für Sport und Sozialwissenschaften hätte sich gefreut, wenn seine Schützlinge diesmal gewonnen hätten und er im Finale als ’Kooperationslehrer’ für seine Schüler an den Start gegangen wäre. Für ihn zählt vor allem, was auch auf der Urkunde steht: „Ihr wart dabei“.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







