Duisburg: EM-Finale: Viel Arbeit für die Polizei
zuletzt aktualisiert: 30.06.2008 - 17:29Die Duisburger Polizei hatte während des EM-Finales am Sonntagabend alle Hände voll zu tun: Rund 8500 Fußball-Begeisterte trafen sich zum gemeinsamen Public Viewing an der Dreieckswiese. Dabei kam es zu mehreren Auseinandersetzungen. Auch die anschließende Feier in der Innnestadt verlief nicht ganz friedlich. Insgesamt wurden sieben Personen festgenommen.
Wie die Polizei berichtet, war die Dreieckswiese an der Kruppstraße gegen Abend so voll, dass weitere Zuschauer aus Sicherheitsgründen nicht mehr eingelassen werden durften. Einem 19-jährigen Duisburger passte dies anscheinend nicht. Er leistete erheblichen Widerstand und riss dabei einen Polizeibeamten zu Boden, der dadurch leicht verletzt wurde. Der 19-Jährige selbst erlitt bei der Auseinandersetzung Schürfwunden am Kopf. Die Polizei berichtet weiter von einem 25-jährigen Zuschauer, der mit einem Platzverweis nicht einverstanden war und kurzerhand versuchte, einem Polizeibeamten den Schlagstock zu stehlen.
Nach dem Spiel versammelten sich rund 200 Feiernde in der Innenstadt und stellten auch hier die Nerven der Polizeibeamten ernsthaft auf die Probe: Viele Beamte wurden mit Flaschen und Feuerwerkskörpern beworfen.
In Rheinhausen, Walsum und Marxloh bildeten sich nach Spielende Autokorsos, so dass einige Straßen abgesperrt und der öffentliche Nahverkehr vorübergehend eingestellt werden musste. Allein in Marxloh/Hamborn versammelten sich rund 600 Menschen. Auch hier berichtet die Polizei, war die Stimmung überwiegend aggressiv.
Im Verlauf des Abends wurden insgesamt sieben Personen vorübergehend festgenommen. Über 50 Beschwerden über hupende Autos gingen bei der Polizei Duisburg ein.
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