Duisburg: Erholung vor der Haustür
VON FABIAN SPIESS - zuletzt aktualisiert: 07.05.2007Duisburg (RPO). Das Freibad Wolfssee im Duisburger Süden wird 20 Jahre alt. Der DJK SV Poseidon Duisburg feierte das Jubiläum gestern zusammen mit der Saison-Eröffnung. Es gab ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm für die sonnenhungrigen Gäste.
Seit nunmehr 20 Jahren steht das Freibad Wolfssee, das den Duisburgern an seinem 450 Meter langen Sandstrand Erholung „vor der Haustür“ bietet, unter der Leitung des „DJK SV Poseidon Duisburg e.V.“. Grund genug für den Verein, der neben Schwimmen und Wasserball auch Gesundheitssport anbietet, dieses Jubiläum am gestrigen Sonntag im Rahmen der diesjährigen Saisoneröffnung ausgiebig zu feiern.
Mit Sekt und Canapés wurden die ersten sonnenhungrigen Besucher am Eingang empfangen, um sich kurz darauf einen Platz auf der frisch gemähten Wiese zu suchen. Um die Gäste auf die Badesaison einzustimmen, hatten sich die Vereinsmitglieder in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Organisationen ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm ausgedacht.
So gewährte die „Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft“ (DLRG), die seit Jahren für die Sicherheit im Freibad sorgt, den Gästen einen interessanten Einblick in ihren Arbeitsalltag, indem sie ihre Rettungsgeräte ausstellte und allen Interessierten die Möglichkeit bot, in einem der Rettungsboote eine rasante Fahrt über den See zu absolvieren.
„Die DLRG gehört zu unseren engsten Partnern und trägt immer wieder zu einer gelungenen Saison bei“, so Dagmar Draheim, zweite Vorsitzende von „Poseidon Duisburg“. Besonders großer Beliebtheit erfreuten sich die Neufundländer der „Wasserarbeitsgruppe NRW“. Die großen, sanftmütigen Hunde, die aufgrund ihrer außergewöhnlichen Lernfähigkeit zur Rettung von Menschen eingesetzt werden, demonstrierten ihr Können, indem sie Gegenstände und Puppen, die einen Ertrinkenden simulieren sollten, zurück ans Ufer brachten.
Im Gegensatz zu den Neufundländern, die sich im Wasser pudelwohl zu fühlen schienen, zog es die Badegäste nur vereinzelt in den mit 17 Grad noch recht kalten See. So blieben die meisten lieber in der Sonne liegen oder nutzten die Schnupperangebote der Wanheimer Kanu Gilde, die unter anderem eine Fahrt auf einem Drachenboot anbot. Auch die jüngsten Besucher kamen gestern voll auf ihre Kosten. Neben einer vom „Deutschen Roten Kreuz“ (DRK) bereitgestellten Hüpfburg sorgte ein großes Zelt, in dem die Kinder spielen- und Geschenke für den bevorstehenden Muttertag basteln konnten, für Kurzweil.
Für Dagmar Draheim steht im Hinblick auf die diesjährige Saison besonders der Erholungswert des Naturbades im Vordergrund: „Die Leute, besonders auch Familien, sollen sich bei uns wohl fühlen und entspannen können“. Natürlich hofft sie, dass dies an möglichst vielen sonnigen Tagen möglich sein wird.
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