Duisburg: Filmforum: Duisburg unterm Hakenkreuz (I)
zuletzt aktualisiert: 09.11.2010Duisburg (RPO). Auch unsere Stadt hat ein dunkles Kapitel in ihrer Geschichte, in der der Nationalsozialismus schon im Mai 1933 sein wahres Gesicht mit der Ermordung von vier Gewerkschaftern offenbarte. Die Filmdokumente, die diese Zeit in städtischen Archiven überlebt haben, zeichnen allerdings ein anderes Bild dieser Zeit.
Das Filmforum zeigt am Mittwoch, 10. November, 18 Uhr, noch einmal den ersten Teil von "Duisburg unterm Hakenkreuz". Zum einen ist das die Amtseinführung des erst 33-jährigen Oberbürgermeisters Kelter, der Bau der Admiral Graf Spee-Brücke, der Neubau des Hauptbahnhofs sowie die 500-Jahr-Feier von Ruhrort.
Aber mindestens ebenso spannend wie diese großen Ereignisse sind die eher beiläufig entstandenen Aufnahmen, die uns durch eine Stadt führen, wie es sie nach dem Inferno des Zweiten Weltkriegs nicht mehr gab. Kaum noch vorstellbar – ein Stadtkern, der einst direkt am Burgplatz lag. Nicht minder interessant – wir lernen in den verschiedenen Filmen alle drei NS-Oberbürgermeister kennen, die der Stadt in dieser Zeit vorstanden.
Durch das Programm führt Kai Gottlob, Geschäftsführer des Filmforums. Die Filme werden am Flügel von Joachim Bärenz begleitet.
Am 18. November (18 Uhr) zeigt das Filmforum Teil 2.
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