Duisburg: Flächendeckende Kurzarbeit bei ThyssenKrupp Steel
zuletzt aktualisiert: 22.01.2009 - 17:48Rund 10.000 Mitarbeiter an sieben Standorten des Stahlriesens ThyssenKrupp Steel (TKS) werden ab Februar in Kurzarbeit gehen. Wie berichtet hatten bereits im Dezember Geschäftsführung und Betriebsrat des Stahlriesen ThyssenKrupp Steel (TKS) eine Betriebsvereinbarung über mögliche Kurzarbeit von Februar bis Ende September abgeschlossen.
In Duisburg waren bisher ledlgich 400 Arbeiter betroffen. Alle Hoffnungen, dass es auch ohne Kurzarbeit geht, haben sich erst einmal zerschlagen. Die Auftragslage habe sich wegen der Abhängigkeit von der Automobilindustrie nicht gebessert. TKS-Betriebsratschef Willi Segerath geht von fünf Freischichten pro Monat bei den Betroffenen aus.
Das würde einen Einkommensverlust von bis zu zehn Prozent bedeuten. Das Geschäftsjahr von ThyssenKrupp endet zum 30. September.
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