Duisburg: Flagge zeigen
zuletzt aktualisiert: 13.01.2010Duisburg (RPO). Sehr geschickt schüren die Gruppen, die am 28. März gegen die Moschee marschieren wollen, bei den Lesern ihrer Parolen Ängste vor allem, was islamisch sein könnte. Kein Wunder, das auch Bürger, die alles andere als Neonazis sind, diesem Gewäsch auf den Leim gehen. Das wissen auch die, die bereits dazu aufrufen, den ausländerfeindlichen Parolen mit friedlicher Gegenwehr zubegegnen. Dazu zählen sicherlich nicht linke Autonome. Aber das sind über jeden Zweifel erhabene Demokraten wie OB Sauerland oder DGB-Chef Bischoff.
Das sind die SPitzen der Katholiken, Protestanten und Judene, das sind kluge Multiplikatoren, die das Bild einer Stadt prägen, in der mit Rücksichtnahme und Verständnis Deutsche und Migranten in Frieden leben können. Sie alle haben die Chance, ihren Ekel über das rechte Pack nicht nur in Worte zu fassen. Lassen sich die Rechten nicht durch Gerichte stoppen, Duisburgs Vorbilder können sich nicht nur mit Worten, sondern auch mit friedlichem Handeln schützend vor die Moschee stellen. hch
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