Loveparade: Floatbau: Ganz in Weiß
VON ANJA STREICHAN - zuletzt aktualisiert: 16.07.2010 - 12:40Ganz in Weiß wird das Duisburg-Float der ultraschall-Macher auf der Loveparade gestaltet sein. Selbst die Gäste auf dem Partytruck dürfen nur in Weiß zu den heißen Rhythmen tanzen.
Rund um die Halle des ehemaligen Güterbahnhofs werden bei der Loveparade die Technofloats kreisen. Besucher aus der ganzen Welt werden zu den stampfenden, treibenden Rhythmen bekannter DJs das Gelände zur größten Partymeile der Welt machen.
Auch ein Duisburger Veranstalter ist mit dabei: Das Float der Premiumparty ultraschall will seine Heimatstadt würdig in Szene setzen. In Kooperation mit der Duisburg Marketinggesellschaft soll ein doppelstöckiger Float mit besten House-Beats das Blut des Publikums zum Kochen bringen.
„Schon bei der Loveparade 2008 in Dortmund haben wir gezeigt, was wir können. In Duisburg sind wir mit der Startnummer 1 mit dabei“, sagt Uwe Gerste, Geschäftsführer von Duisburg Marketing.
Strenge Kriterien
Über 100 Clubs hatten sich darum beworben, ihren Partytruck bei der Loveparade kreisen lassen zu dürfen. Nur 16 schafften es aber letztendlich, die strengen Auswahlkriterien des Veranstalters Lopavent zu meistern.
ultraschall-Macher Martin Menkhaus und Jens Thiem erklären, warum das Duisburg-Float etwas ganz Besonderes ist: „Die futuristische Mercedes-Zugmaschine wurde von Luigi Colani gestaltet. Der doppelstöckige Auflieger wurde eigens für Paraden gebaut, den gibt es nur einmal in Deutschland.“
Außerdem holten sich die Veranstalter Verstärkung: Die Macher der Partyserie Klub 100 aus Essen werden das ultraschall-Team unterstützen. Ganz in Weiß werden Truck und Anhänger gestaltet sein. Und auch für die Feiernden auf dem Float gilt ein strenger Dresscode. „Alle müssen ganz in Weiß gekleidet sein“, so Martin Menkhaus. „Selbst wenn ein Aufdruck auf dem Shirt ist, 70 Prozent des Oberteils müssen weiß sein.“
220 Gäste werden auf dem Float mitfahren – zum größten Teil Stammgäste der ultraschallparty, aber auch Gewinner der „Party Lifter“ Verlosungsaktion. „Für alle die mitfahren gilt: Wer am Geländer steht, der muss tanzen. Die Anderen sollen im Innenraum des Floats stehen“, so Menkhaus.
Wegen dieses Konzepts war das Duisburg Float auf der Loveparade in Dortmund so erfolgreich, meint der ultraschall-Macher: „Wir haben die Menschen einfach mitgerissen.“
Auch musikalisch soll sich das ultraschall-Float von den anderen Veranstaltern auf der Loveparade abheben. „Wir bieten House Musik, die nicht zu elektrisch ist. Wir haben fette Beats – aber bitte elegant und melodiös. Wer unserem Float folgt, tanzt zu erwachsenem House und freundlich-treibendem Elektro“, erklärt Eric Smax, einer der vier DJs auf dem Float. Viele kennen ihn von den regelmäßigen „Ultraschall“-Partys im ehemaligen Europa-Kino.
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