Duisburg: Für die Familie
VON MIKE MICHEL - zuletzt aktualisiert: 23.08.2007Duisburg (RPO). Die Christdemokraten setzen sich gegen die Kritik von DGB und Linke gegen die Einführung der Familienkarte zur Wehr.
Die Diskussion um Familienkarte und DU-Pass geht weiter. Der Vorsitzende des Jugendhilfeausschuss, Peter Ibe (CDU), begrüßt in diesem Zusammenhang auch den Antrag des CDU-Bundesvorstands, den Kinderzuschlag für Familien mit geringem Einkommen auszuweiten und für einzelne Kinderprodukte des täglichen Bedarfs die Mehrwertsteuer zu senken. „Mit diesem Antrag wird den Kindern aus Hartz-IV-Familien die Chance gegeben, dem Teufelskreis der Kinderarmut zu entkommen“, so Ibe.
„Der Antrag des CDU-Bundesvorstands verdeutlicht vor dem Hintergrund gestiegener Lebensmittelpreise die tiefe Verankerung des Gedankens der christlichen Soziallehre in der CDU. In diesem Kontext ist auch die von der CDU und den Grünen in Duisburg geforderte Familienkarte zu sehen“, so der Ausschussvorsitzende. Der sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Josef Wörmann, wundert sich über die Kritik des DGB und der Linken an dem von der CDU und den Grünen beantragten Familienpass.
Die CDU erwarte, dass gerade durch die Berücksichtigung sämtlicher Familien eine große Akzeptanz der Idee bei privaten Firmen erreicht werden könne, die dann insbesondere einkommensschwächeren Familien nutze.
Antiquiert und engstirnig
Vor diesem Hintergrund erscheint Wörmann die „äußerst dogmatische und einem falschen Klienteldenken geschuldete Position“ von DGB und Linken wenig überzeugend.
„Wir wollen Duisburg in der Breite familienfreundlich stärken. Deswegen bin ich gegen jegliche Kategorisierung der Familien bei dieser Initiative. Es enttäuscht mich sehr, dass die Linken mit ihrer antiquierten und engstirnigen Haltung gerade die Interessen der einkommensschwächeren Familien der eigenen ’reinen’ Lehre unterordnen wollen“, so Wörmann.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







