Duisburg: Jahrelanger Clinch
zuletzt aktualisiert: 26.01.2012Duisburg (RP). Telefonisch und schriftlich beschwerten sich die Özdemirs ab dem Jahr 2004 bei der Polizei, bei der Stadt Duisburg, bei der RWE Dea, bei der Firma Sachtleben und auch bei der Zentrale des Vereins für Deutsche Schäferhunde über den Verein und warfen ihm dabei Gesetzesverstöße wie das Verbuddeln von alten Reifen und Autobatterien vor.
Das geht aus Unterlagen hervor, die der Rheinischen Post vorliegen. Der Verein erwirkte im Jahr 2007 eine einstweilige Verfügung, in der Zeki Özdemir, Vater des SPD-Vorsitzenden, untersagt wurde, Mitglieder und Besucher des Vereins mit Schimpfworten aus der untersten Schublade zu betiteln.
Bei Verstoß drohte Özdemir eine Strafe von 250 000 Euro, seinen Widerspruch gegen die Verfügung lehnte das Landgericht Duisburg ab. 2008 schließlich war die Stadt Duisburg auf Betreiben Özdemirs soweit, dass sie den Übungsplatz schließen wollte. Nach Klage bekam der Hundeverein vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf Recht und durfte weitermachen. Özdemirs verhalten sich seitdem laut Hundeverein ruhig.
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