Duisburg: Janssen rechnet im März mit Erweiterungsbau
VON PETER KLUCKEN - zuletzt aktualisiert: 06.02.2009Duisburg (RPO). Kulturdezernent Karl Janssen rechnet damit, dass schon im März mit dem Erweiterungsbau für das Museum Küppersmühle begonnen werden kann; allerdings räumte er ein, dass der Gebag-Aufsichtsrat das nicht unumstrittene Projekt noch absegnen muss. Janssen erinnerte nochmal daran, dass die nötigen Gelder zum großen Teil vom Land und von der Wirtschaft (Evonik) kommen. Ansonsten waren die Debatten in der gestrigen Kulturausschuss-Sitzung zum großen Teil vom fehlenden Geld bestimmt.
Beim Kulturhauptstadtjahr mangele es nicht an Ideen, sondern an den Finanzen, sagte Janssen. Ein Thema war gestern das so genannte Visitor-Center (Besucher-Zentrum), das nach jüngsten Planungen im CityPalais für rund 3,4 Millionen Euro gebaut werden soll. Solche Visitor-Center haben Pleitgen und Co., die Kulturhauptstadt-Chefs, auf Platz eins ihrer Prioritätenliste gesetzt. Wenn es gebaut wird, müsste Duisburg "nur" 340 000 Euro von jenem Geld bezahlen, das das Land Ende 2008 der Stadt für ausgewählte 2010-Projekte zur Verfügung gestellt hat. In der Kulturausschuss-Sitzung schien die Stimmung am Schluss der Diskussion zugunsten eines Visitor-Centers umzuschwenken, weil eine solche Einrichtung dauerhaft wäre. Eine endgültige Entscheidung kann jedoch erst getroffen werden, wenn die Bezirksregierung die entsprechenden Pläne geprüft hat und zur Verwirklichung an die Stadt zurück gibt. Die Pläne für das Stadtfenster, in der Bibliothek, VHS und NS-Dokumentationszentrum untergebracht werden sollen, liegen ebenfalls noch zur Prüfung bei der Bezirksregierung. Auf entsprechende Nachfragen der SPD wurde von der Verwaltung eingeräumt, dass das Stadtfenster kleiner als ursprünglich geplant werden soll. Einen Saal, der 400 Menschen Platz bietet, gebe es dort nicht, hieß es.
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