Duisburg: Kein Grund zur Sorge
zuletzt aktualisiert: 22.07.2008Duisburg (RPO). „Der Kunde kann sicher sein, dass er im Zeitraum des alten Sommerschlussverkaufs nach wie von Reduzierungen in den Geschäften profitieren kann“, sagt Doris Lewitzky vom Einzelhandelsverband Niederrhein.
Wegen des schlechten Wetters sei die Sommerware dieses Jahr weniger als sonst gekauft worden und müsse jetzt durch Rabattaktionen an die Frau gebracht werden. „Das schlechte Wetter und die damit verbundene Angst, die Sommerware nicht mehr los zu werden, hat die Händler dazu gebracht, bereist einige Wochen vor dem offiziellen Start des Sommerschlussverkaufs, Preissenkungen vorzunehmen“, berichtet sie weiter.
Für Galeria Kaufhof ist das jedoch nicht der einzige Grund, wie die Geschäftsführerin Johanna Groeneweg-de Kroon erzählt. „Wir sind so ein großes Haus, da können wir nicht an einem Tag unsere Ware umräumen. Wir brauchen schon einige Zeit Vorlauf, deshalb haben wir unsere Aktion nicht beim inoffiziellen Beginn des Schlussverkaufs gestartet.“
Auch Karstadt ist mit seiner „Tschüss altes Haus!“-Aktion ein Sonderfall: Hier fallen Umzug ins Forum und Sommerschlussverkauf zusammen.
Sommerschlussverkauf
Der Sommerschlussverkauf ist im Jahr 2004 abgeschafft worden und seitdem nicht mehr gesetzlich geregelt. Händler nutzen allerdings einen ähnlichen Zeitraum, um ihre Lager zu räumen und Platz für die Herbstmode zu schaffen. Da sie keine gesetzlichen Vorgaben mehr haben, ziehen sich die „Sale“-Aktionen teilweise bis zu zwei Monaten hin.
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