Duisburg: Keinen Gefallen getan
VON HILDEGARD CHUDOBBA - zuletzt aktualisiert: 26.02.2010Duisburg (RPO). Was immer da hinter verschlossenen Türen in der (vom Land NRW mitfinanzierten) Begegnungsstätte an der Moschee beredet worden ist – die Veransalter haben sich keinen Gefallen damit getan, die deutsche Öffentlichkeit auszusperren. Ein offenes Haus für alle soll die Begegnungsstätte sein, und kein Ort für Parteipolitik hinter verschlossenen Türen – so wollten es die Betreiber. Möglicherweise haben sie selbst nicht gewusst, wem sie die Räume zur Verfügung gestellt haben. Denn angeblich war es die Ditib-Gemeinde, die gebucht hat. Um sie hatte es vor Wochen Schlagzeilen gegeben, weil der bisherige Vorstand abtrat(abtreten musste?) und der neue vehement bestritt, seine Vorgänger abgesägt zu haben.
Auch die neuen Männer im Amt wurden nicht müde, ihren Willen zur Offenheit zu artikulieren. Durch die Veranstaltung werden sich alle bestätigt fühlen, die der Meinung sind, dass bei solchen Treffen doch nur in türkischer Sprache über alles hergezogen wird, was uns Deutschen gut und teuer ist. Erstaunlich ist, dass etliche stadtbekannte türkischstämmige Integrationsförderer von dem Treffen in Marxloh offenbar nichts wussten. So weit zum Thema Offenheit!
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