Foto: Christian Schwerdtfeger
Am späten Freitagnachmittag zogen Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter der Jugendzentren vor das Duisburger Rathaus, um lautstark gegen die geplanten Kürzungen im sozialen Bereich zu demonstrieren.
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Ein Bild mit Symbolgehalt: Sollte die Stadt tatsächlich den Einrichtungen die Gelder kürzen, so müssen viele Jugendzentren geschlossen werden.
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Sämtliche Jugendeinrichtungen der Stadt waren auf dem Burgplatz vor dem Rathaus. Sie können nicht verstehen, wieso die Love Parade kommen wird, gleichzeitig ihnen aber der Geldhahn abgedreht werden sollen.
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Malte und Fatma: "Wir können das nicht verstehen. Wo sollen die Kinder denn dann hin, wenn die Jugendzentren geschlossen werden." Das sei ein riesengroßer Skandal.
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Ricarde (21) vom Abenteuerspielplatz Tempoli in Homberg: "Wie kann die Stadt die Love Parade nach Duisburg holen und dafür die Einrichtungen für Kinder in der Stadt schließen. Das ist nicht fair!"
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Nadine (22): "Das ist alles ungerecht. Die Stadt sollte in die Kinder und Jugendlichen investiren und kein Geld für die Love Parade ausgeben. Das kann doch alles nicht wahr sein."
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Etienne (18): Ich habe Angst, dass die Zentren geschlossen werden. Die Jugendlichen haben es schon schwer genug, sie werden doch jetzt schon überall weggeschickt."
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Bernd Oberrohrmann, hauptamtlicher Leiter des Jugendzentrum "Offene Türe" in Neudorf. "Wenn die Kürzungen kommen, muss das Jugendzentrum sschließen."
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Judith (22), freiwillige Mitarbeiterin im Jugendzentrum: "Schließungen wären targisch. Man kann doch nicht die Jugendlichen einfach auf die Straße setzen."
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Sandra (20): "Wir brauchen Jugendzentren, da gibt es kein Diskussion. Deswegen darf es keine schließungen geben."
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Marion Brozek (2. v. li.) sorgt sich um die vielen Jugendlichen und Kinder, die dann auf der Straße stehen würden. "Selbst wenn es nicht ganz so schlimm kommen sollte, Hausaufgabenbetreuungen und Nachmittagsaktivitäten fallen auf jeden Fall weg. Das darf nicht passieren."
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Sarah (18): "Die Kürzungen sind ein falsches Signal. Jugendarbeit ist wichtig. Da darf nicht gespart werden."
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Deniz (16): "Finde das alles sehr schlecht. Was passiert denn dann mit den kleinen kindern, wenn es keine Jugendarbeit mehr gibt?"
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Christoph Wahl, ehrenamtlicher Mitarbeiter der evangelischen Kirchengemeinde: "Wenn die Stadt ihre Androhnungen wahr machen sollte, müssen viele jugendzentren geschlsossen werden. Wir brauchen Jugendzentren in der Stadt." Sehen Sie im Folgenden weitere Bilder von der Demonstration am Freitag vor dem Rathaus
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