Duisburg: Lehren der Love Parade
zuletzt aktualisiert: 28.08.2007Duisburg (RPO). Uwe Gerste, Geschäftsführer der Duisburger Marketing-Gesellschaft (DMG), zeigt sich beeindruckt von dem „friedvollen Miteinander“ bei der Essener Loveparade. „Über den Müll im Umfeld des Straßenzuges wird aber noch zu sprechen sein“, sagt Gerste. Er spielte damit vor allem auf zerbrochene Glasflaschen an, die nicht nur Radfahrern das Leben schwer machten. Im Veranstaltungsbereich selbst waren Glasflaschen verboten.
Im Ordnungsamt, das ebenfalls Mitarbeiter vor Ort hatte, gibt es Bedenken, ob die Duisburger Innenstadt die 1,2 Millionen Besucher der Love Parade hätte aufnehmen können. Über den möglichen Streckenverlauf könne man noch nichts sagen, meinte Gerste. Allerdings mache es Sinn, ihn in das Einzugsgebiet des Bahnhofs zu legen, da die meisten Raver mit der Bahn gekommen seien.
Das Verhalten der Bahn stieß im übrigen bei manchen Besuchern auf Unbehagen. Einer meinte, auch die Bahn hätte mit Zugangskontrollen und mehr Zugbegleitern für weniger Müll sorgen können.
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