Duisburg: Lob für Hellmichs Bauvorhaben am Markt
VON SANDRA KAISER - zuletzt aktualisiert: 29.12.2010Duisburg (RPO). Die Arbeitsgemeinschaft der Kaufleute und der Rheinhauser Werbering begrüßen die Pläne von Walter Hellmich für das brachliegende Tankstellen-Gelände am Hochemmericher Marktplatz.
Der Bauunternehmer möchte, wie gestern berichtet, die nach dem Abriss der Tankstelle entstandene Baulücke an der Duisburger Straße schließen. In dem neuen Gebäude, das er plant, soll im Erdgeschoss Platz für mehrere kleine Geschäfte sein, in den oberen Geschossen sollen barrierefreie Wohnungen für Senioren entstehen.
"Das ist das Allerbeste, was passieren kann", lobt Rudi Lisken das Vorhaben. Der umtriebige Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Kaufleute habe, wie er sagt, bei diesen Planungen seine Finger im Spiel gehabt. Bereits vor Wochen habe er sich mit Hellmich beraten, was man mit dem Grundstück anfangen könne. "Wegen der zentralen Lage am Markt bietet es sich geradezu an für seniorengerechte Wohnungen", so Lisken. Auch sei es ihm gelungen, den Bauunternehmer davon zu überzeugen, dass Rheinhausen keinen weiteren Discounter brauche.
"Gut für den Stadtteil wäre beispielsweise ein zusätzliches Elektro-Fachgeschäft", so Lisken. "Ein solcher Laden würde auf jeden Fall hierher passen. Er würde Kunden in die City ziehen und die Kaufkraft stärken." Darüber habe er auch mit Hellmich, Oberbürgermeister Adolf Sauerland und der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GfW) gesprochen.
Welche Geschäfte sich letztendlich ansiedeln werden, sei noch völlig offen, sagte Klaus Wulfert, Prokurist bei der GfW, gestern auf Anfrage. Es habe diverse Gespräche mit Hellmich über die Vermietung des Erdgeschosses gegeben, feste Zusagen gebe es aber noch nicht.
Auch Karsten Vüllings, Chef des Rheinhauser Werberings, begrüßt die Tatsache, "dass die Pläne von Walter Hellmich konform gehen mit der Entscheidung der Bezirksvertretung und den Vorstellungen des Werberings". Nach Vüllings' Ansicht dürfte es bei der Lage nicht schwer werden, die Wohnungen und vor allem die Ladenlokale zu vermieten. Sobald die Detailplanung bekannt sei, müsse man in Rheinhausen alle Kräfte bündeln, fordert er. "Wir müssen alle gemeinsam dafür sorgen, dass die Gewerbeflächen auch wirklich vernünftig und nachhaltig vermietet werden."
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