Duisburg: Lösungen für die Jägerstraße
zuletzt aktualisiert: 11.09.2010Duisburg (RPO). Etwas zögerlich hat die Bezirksvertretung eine Beschlussvorlage der Verwaltung durchgewunken, in der es um Möglichkeiten der Verkehrsberuhigung auf der Jägerstraße geht.
Dort war bei einem Unfall eine Zwölfjährige ums Leben gekommen, Anwohner fordern Tempo 30. Die Verwaltung spricht sich gegen eine Temporeduzierung aus, schlägt aber andere Maßnahmen vor (Fußgängerüberweg, Radfahrstreifen, Neuordnung der Parkplätze, Querungshilfe, Verkehrsinsel). Damit konnten sich die Bezirksvertreter durchaus anfreunden, sie störten sich aber an der Passage, dass die Haushaltsanmeldung für das Jahr 2011 bereits abgeschlossen sei und eine Umsetzung der Maßnahmen erst 2012 erfolgen könne.
Die Politiker forderten, dass die Maßnahmen auch früher umgesetzt werden können – vielleicht sogar schon um Zuge der ohnehin für Oktober und November geplanten Kanal- und Straßenbauarbeiten auf der Jägerstraße. Außerdem soll die Verwaltung eine punktuelle Lösung für den Kreuzungsbereich Buschstraße vorschlagen. Die eigentliche Unfallstelle kommt den Bezirksvertretern in der Vorlage zu kurz.
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