Duisburg: Loveparade-Stele: vier neue Vorschläge
zuletzt aktualisiert: 27.01.2011 - 09:08Duisburg (RPO). Die Initiative Spendentrauermarsch will am 7. Februar entscheiden, welcher Künstlerentwurf für eine Stele zur Erinnerung an die Loveparade-Opfer realisiert werden soll.
Die Jury unter Vorsitz von Alt-Oberbürgermeister Josef Krings wählte in ihrer jüngsten Zusammenkunft vier Objekte aus, die für eine Entscheidung in die engere Wahl kommen. Die Vertreter der Angehörigen in der Jury wollen nun diese Entwürfe in ihren Gesprächskreisen diskutieren.
Die erneuten Beratungen waren nötig geworden, nachdem wie berichtet ein bereits ausgewählter Entwurf in die Kritik geraten war. Dem Künstler war vorgeworfen worden, er habe eine Vorlage aus dem Internet kopiert.
Er wollte eine Stele bauen, die Umrisse von tanzenden Menschen zeigt, die ihre Hände in die Luft strecken. An der jüngsten Sitzung nahmen alle Mitglieder der Initiative teil. Einvernehmlich entschied man zunächst, keine weiteren Vorschläge mehr aufzunehmen, sondern die Auswahl für das Gedenkzeichen aus den 38 im Rahmen der Ausschreibung eingereichten Entwürfen vorzunehmen. Die Jury schaute sich dazu alle Vorschläge noch einmal an und wählte aus diesen die vier in Frage kommenden Werke jeweils einstimmig für die Endausscheidung.
Finanzierung aus Spenden
Nach der Tragödie der Loveparade hatten sich bürgerschaftliche Institutionen zusammengeschlossen und einen Trauermarsch durchgeführt. Aus den dabei sowie in der Zeit danach gesammelten Spenden in Höhe von 26 300 Euro wird das Gedenkzeichen finanziert, das von einem Duisburger Künstler entworfen werden soll.
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