Duisburg: Mahnmal für CO-Pipeline
zuletzt aktualisiert: 20.05.2011 - 09:33Kurz vor dem mit Spannung erwarteten Prozess gegen die umstrittene Kohlenmonoxid-Pipeline des Bayer-Konzerns, der am kommenden Montag vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht startet, haben die Gegner des Projekts am Donnerstag in Monheim ein neues Mahnmal eingeweiht.
Erwin Schumacher, Koordinator der Monheimer Anti-Pipeline-Inititative, enthüllte die von ihm mit entworfene und teilweise auch gebaute Stahlskulptur vor rund 100 Bürgern aus den Kommunen entlang der Trasse.
Seit November hatten er und seine Helfer unzählige Stunden an dem Mahnmal gearbeitet. Die Pipeline-Gegner kritisierten das aus ihrer Sicht untragbare Vorgehen des Bayer-Konzerns. Abweichende Rohrwandstärken, ungeklärte Erdbebensicherheit, falsche Trassenabwägung, zu schmale und erst unter Druck nachgebesserte Geogrid-Matten seien nicht zu akzeptieren, hieß es.
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