Duisburg: Mit dem Rad zur Arbeit
VON MARITA JÜNGST - zuletzt aktualisiert: 30.05.2008Duisburg (RPO). An der gleichnamigen Aktion von AOK und ADFC beteiligen sich in diesem Jahr auch Mitarbeiter der Hüttenwerke Krupp Mannesmann. Im Zeitraum vom 1. Juni bis 31. August müssen sie mindestens 20 Mal zur Arbeit radeln.
Anmeldungen
An der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ können Einzelpersonen und Teams teilnehmen.
Anmeldeschluss ist der 31. Juli.
Die Meldeunterlagen gibt es unter anderem in den AOK Geschäftsstellen.
Der Einsendeschluss ist der 15. September.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Frank Tegtmeyer, Leiter Personalwesen bei HKM, Jürgen Dräger vom Betriebsrat und seine Kollegin Mirjana Dimitrijvic kamen gestern mit dem Fahrrad zur Arbeit. Und das werden sie in den kommenden Wochen noch häufiger tun. Die AOK und der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club starten nämlich in der Zeit vom 1. Juni bis 31. August erneut die Gesundheitsaktion „Mit dem Rad zur Arbeit. Diesmal werden die beiden Partner dabei erstmals vom Landesgesundheitsministerium unterstützt.
Wer im Aktionszeitraum mindestens 20 Mal seinen Weg zur Arbeit statt mit dem Auto mit dem Rad zurücklegt, der kann etwas gewinnen. Ein Anreiz, der die Radler zusätzlich motivieren soll. Während die Stadtverwaltung sich stets an der Fitnessaktion beteiligt, ist HKM in Hüttenheim zum ersten Mal dabei. Eigentlich kein Wunder, denn traditionell kommen viele HKM-Mitarbeiter mit dem Rad zur Arbeit, weil sie ganz in der Nähe wohnen.
So auch Jürgen Dräger. Rund zweieinhalb Kilometer liegen zwischen seiner Wohnung und der Arbeitsstelle. Zehn bis 15 Minuten ist er unterwegs. „Mit dem Auto geht das auch nicht viel schneller, wegen der vielen Ampeln“, sagt er. Seine Kollegin Mirjana Dimitrijvic muss da schon ein wenig länger in die Pedale treten. Sie wohnt in Rheinhausen und hat pro Strecke rund neun Kilometer zu bewältigen. „Doch die Strecke ist schön, überall sind Radwege“, sagt sie. Die halbe Stunde Anfahrt nimmt sie im Sommer gern in Kauf. „Ich habe allerdings immer ein Regencape dabei“, sagt sie. AOK und ADFC hoffen, dass sie noch weitere Großunternehmen für ihre Aktion in Duisburg gewinnen können. Dabei geht es der Krankenkasse vor allem um den gesundheitlichen Aspekt. Doch auch die steigenden Benzinpreise könnten den Umstieg aufs Rad derzeit attraktiv machen. „Das wird künftig bestimmt bei dem ein oder anderen eine Rolle spielen“, meint Jürgen Dräger.
Im vergangenen Jahr haben sich 230 Duisburger Radler an der Aktion beteiligt, die bundesweit zum achten Mal angeboten wird. In Duisburg sind die Radfahrer zum vierten Mal dabei, allen voran die Stadtverwaltung, die bisher immer das größte Team stellte. Doch diesmal könnte ihr HKM den Rang ablaufen. Ob das gelingt, wird sich am Ende herausstellen. Denn alle, die mitgemacht haben, müssen ihren ausgefüllten Aktionskalender an die AOK zurück schicken. Wer mindest 20 Mal zur Arbeit geradelt ist, nimmt an der Verlosung teil.
Zu gewinnen gibt es neben Fahrrädern und jede Menge Zubehör auch Reisen. Mitmachen lohnt sich also, vor allem auch der Gesundheit zuliebe.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







