Duisburg: Mitbewohner gesucht
VON DANIEL SORKAU - zuletzt aktualisiert: 05.02.2008Duisburg (RPO). Susanne Plöger erinnert sich gerne an ihre Zeit in Berlin. Dort lebte die 36-Jährige mit ihrer eigenen und sechs weiteren Familien in einem Haus. „Wir haben uns alle gegenseitig geholfen“, schwärmt sie. „Die Kinder konnten sich zwischen den Wohnungen frei bewegen und hatten ihre Freunde direkt nebenan“, erinnert sich die zweifache Mutter.
Im Frühjahr vergangenen Jahres kam Susanne Plöger mit ihrem Mann Marco Geuenich, Tochter Isabelle (5) und Sohn David (2) nach Angermund. Dort will sie in Zukunft wieder in einer ähnlichen Gemeinschaft wohnen wie in ihrer alten Heimat Berlin und plant daher ihr „Familienhaus“. Im Düsseldorfer Norden soll für das Projekt ein Neubau entstehen, der etwa 1000 Quadratmeter Wohnfläche bietet. Die sieben Wohnungen werden auf drei miteinander verbundene Gebäude aufgeteilt. Ein Gemeinschaftsraum ist ebenfalls vorgesehen. Die einzelnen Quartiere bleiben jedoch voneinander getrennt. Damit das Familienhaus auch tatsächlich gebaut wird, sucht Susanne Plöger noch nach Familien, die gerne einziehen würden. „Im Augenblick sind wir drei Parteien“, erzählt sie.
In den nächsten Monaten entscheidet sich, wer an dem Projekt teilnimmt. Dabei kommen nicht nur junge Familien, sondern auch deren Großeltern in Frage.
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