Duisburg: Mutter Beimer ist diszipliniert
VON HANS-ULRICH KRESS - zuletzt aktualisiert: 29.10.2008Duisburg (RPO). Beim Landhaustreff im Hotel Milser in Huckingen konnte Moderator Manfred Breuckmann diesmal unter anderem die beliebte Schauspielerin begrüßen. Mit ihr plauderte er unter anderem über Stielmus.
Illustre Gäste zu anregenden Gesprächen konnten die Duisburger Gewichtheberlegende Rolf Milser und sein Geschäftspartner Antonio Pelle bei der jüngsten Neuauflage ihres Landhaustreffs willkommen heißen.
Als Moderator des Abends unterhielt sich Manfred „Manni“ Breuckmann mit der Schauspielerin Marie-Luise Marjan, der Fernsehnation bestens als Mutter Helga Beimer aus der Lindenstraße bekannt, Goldmedaillengewinner Mathias Steiner, Radrennfahrerlegende Rudi Altig und dem früheren Sprinterstar Manfred Germar.
In seiner Anmoderation ließ es sich Sportplaudertasche Breuckmann nicht nehmen, auf den Vorzug des letzten Bundesligaheimspiels der laufenden Saison der Schalker Knappen gegen die Newcomer aus Hoffenheim hinzuweisen.
„Dann bekommen die Schalker die Meisterschale wenigstens einmal aus der Nähe zu sehen“, meinte er eindeutig zweideutig und leitete mit diesem Ruhrpottfußballflachs gekonnt zu seiner ersten Gesprächspartnerin des Abends, Marie-Luise Marjan, alias Mutter Beimer, einem Mädchen aus dem schönen Ruhrgebiet über.
Angesichts der erlesenen Menuefolge des Landhaustreffs mit Jakobsmuscheln „Provenciale“ als Vorspeise, Rücken vom Pata-Negra-Schwein (aus Spanien) mit frischen Pfifferlingen, Mangoldgemüse und Rosmarinkartoffeln als Hauptgericht sowie hausgemachten Schokoladentörtchen mit Vanilleeis als Nachspeise philosophierten Breuckmann und Marjan zunächst über Gaumenfreud und Leid der ruhrgebietstypischen Spezialität aus mageren Nachkriegsjahren, das „Stielmus“.
Ob es denn so sei, als ginge man morgens zur Schicht, wenn man als Mutter Beimer 23 Jahre als Schauspielerin an einer Serie wie der Lindenstraße mitwirke, wollte Manni Breuckmann von Marie-Luise Marjan wissen. „Da kann man sich nicht abends zusumpfen“, antwortete die Schauspielerin, die vor ihrem Serienengagement an zahlreichen bedeutenden Schauspielhäusern auf der Bühne gestanden hat.
Da müsse man wie ein Stabhochspringer, der bereits eine kritische Höhe überwunden habe, immer wieder die Herausforderung annehmen und neu über die Hürde. Zumal, so die Schauspielerin, der Lindenstraße immer vier Geschichten parallel erzählt würden, da werde es niemals langweilig. Darüber hinaus ließe ihr die Serie genügend Gelegenheit und Freiheit in anderen Rollen wie der einer Pastorin im Sauerland, einer Apothekerin im ZDF oder einer Richterin über den Bildschirm zu flimmern.
Auch persönlich habe sie sich während ihrer Lindenstraßenzeit weiterentwickelt, erklärte Marjan. Ehrenamtlich engagiert sich die Schauspielerin bei den Hilfsorganisationen UNICEF und PLAN international.
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