Duisburg: Nasen-OP ausgeschlossen
zuletzt aktualisiert: 12.02.2010Duisburg (RPO). Mike Krüger erklärt, warum Johannes Heesters sein großes Vorbild ist und was er und Steffi Graf gemeinsam haben.
Verlosung
Die Rheinische Post verlost für den Auftritt von Mike Krüger am Freitag, 19. Februar, Einlass um 19 Uhr, drei mal zwei Karten. Wer gewinnen möchte, kann heute zwischen 11 und 11.15 Uhr unter Tel. 0203 9299510 anrufen. Die Gewinner werden telefonisch informiert.
Huckingen Der Comedian Mike Krüger kommt am Freitag, 19. Februar, in den Steinhof an der Düsseldorfer Landstraße in Huckingen. Im Gepäck hat er dabei einige Überraschungen, wie er sagt. Im Gespräch mit RP-Mitarbeiter Stefan Ossenberg verriet er auch, warum zwischen ihm und Steffi Graf eine ganz besondere Beziehung besteht und warum eine Metropole wie das Ruhrgebiet nicht mit seiner ehemaligen Heimat Quickborn zu vergleichen ist.
Herr Krüger, momentan machen Sie Werbung für eine Baumarktkette. Können die Verantwortlichen des Steinhofs damit rechnen, dass Sie bei ihrem Besuch tatkräftig bei der Renovierung helfen werden?
Krüger Ich weiß noch nicht. Das ist mein erster Besuch im Steinhof. Ich bin mal gespannt, ob es wirklich etwas zum renovieren gibt. Wenn das wirklich so sein sollte, werde ich wiederkommen.
Bevor es soweit ist, was erwartet die Besucher Ihres neuen Programms "Is´ das Kunst, oder kann das weg?!" ?
Krüger Ich bin ja erst letztens von Quickborn nach Hamburg umgezogen. Dabei sind einige Kartons noch nicht ausgepackt worden und gehen mit mir und meinem Programm momentan auf Reisen. Die werde ich dann auf der Bühne auspacken. Dabei wird einiges Interessantes und Lustiges zu Tage kommen. So beispielsweise auch die skurrilsten Preise, die ich während meiner 35-jährigen Karriere erhalten habe.
Welche wären das denn beispielsweise?
Krüger Da gibt es unter anderem die "Goldene Drei der Hitparade im ZDF", aber ich will nicht Alles verraten.
Und Sie treten ganz alleine auf?
Krüger Ja. Nur ich und meine Gitarre.
Viele Künstler geben ihrem Musikinstrument auch einen Namen, wie ist das bei Ihnen?
Krüger Nein, einen Namen habe ich ihr noch nie gegeben. Da steht oben Martin drauf und so heißt sie auch. Ist doch auch ein schöner Name, oder?
Ihre Nase hat ja auch keinen, auch wenn Sie für diese bekannt sind. Haben sie schon einmal an eine Schönheits-Operation gedacht?
Krüger Das sagt mein Professor, der am Bodensee wohnt, auch immer wenn ich ihn besuche. Sein Wunsch wäre es, mich und Steffi Graf gleichzeitig unterm Messer zu haben. Aber Steffi und ich sind uns einig, dass wir das nicht machen werden. Außerdem würde ich ja mein Markenzeichen verlieren. Das mache ich nicht, denn so eine Nase wie ich, die haben nicht viele.
Waren Sie schon mal zuvor in Duisburg?
Krüger Es gibt kaum einen Ort in Deutschland, an dem ich noch nicht war. Im gesamten Ruhrgebiet geht ja eine Stadt in die andere über. Das ist das Reizvolle. In Quickborn ist das anders gewesen, da konnte man schon von weitem sehen, wenn jemand zum Tee zu Besuch vorbeikam. Im Jahr der Kulturhauptstadt, fast hätte ich des Kulturerbes gesagt, wird es natürlich viel Spaß machen auch in Duisburg Station zu machen.
Ihre Tournee umfasst 55 Auftritte, trauen Sie sich diesen Stress noch in ihrem Alter zu?
Krüger Ach das macht auch jetzt noch richtig Spaß. Auch wenn in diesem Frühjahr kaum Zeit für etwas Anderes bleibt, da ich zwischen den Auftritten auch noch viele Fersehauftritte absolviere. Aber da Johannes Heesters mein großes Vorbild ist, denke ich, dass ich noch mindestens 50 Jahre weiter auftreten kann. So lange es Spaß macht, ist man nie zu alt.
Und was sagt Krüger über Krüger? Is' das Kunst, oder kann das weg?
Krüger Das ist natürlich Kunst. Immerhin ist Krüger ein Comey-Urgestein.
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