Duisburg: Neuauflage auch für 2009 geplant „Weihnachten findet doch statt“
zuletzt aktualisiert: 08.12.2008Duisburg (RPO). Es hätte besser sein können. Wenn ein Vertreter des Einzelhandels wie Wilhelm Bommann davon spricht, der Handel sei „größtenteils“ zufrieden gewesen, klingt immer ein wenig Hoffnung mit. Hoffnung auf die nächsten Adventswochenenden. „Besonders gut lief es meist bei den Händlern, die aktiv waren und intensiv geworben haben“, so Bommann. So sei auch in Walsum und Neumühl einiges los gewesen. Die positive Entwicklung der Innenstadt geht also nicht zwangsläufig zu Lasten der Stadtteile. Zudem verzeichnete der Handel, dass am Wochenende auch größere Beträge ausgegeben wurden. „Dank an Petrus“, meinte Bommann. Das Wetter habe dazu beigetragen, die Menschen nach draußen zu locken. Einig war sich der Handel darüber, dass ein verkaufsoffener Sonntag an einem Adventswochenende dazu beitragen kann, das Geschehen zu entzerren. Bommann: „Wir werden beantragen, auch 2009 am zweiten Advent wieder einen verkaufsoffenen Sonntag auszurichten.“
Barbara Kelling, Chefin der Karstadt-Filiale in Duisburg, zeigt sich sehr zufrieden mit dem Wochenend-Weihnachtsgeschäft. „Wir können uns des Eindrucks nicht erwehren, dass Schenken doch noch Freude macht und sein Geld wert ist“, freut sich Barbara Kelling. „Weihnachten findet erstaunlicherweise doch statt“, verdeutlicht sie die positive Bilanz des Wochenendes. Das Spielwaren-, Uhren-, Schmuck- und Parfümerie-Geschäft sei „extrem erfreulich“ und auch Winterware laufe aufgrund der eher niedrigen Temperaturen der vergangenen Tage sehr gut. Allerdings würden sogar jetzt schon Frühlingsfarben von den Frauen eingekauft, ergänzt sie weiter.
Lutz Müller, Center-Manager des Forums, zeigt sich ähnlich erfreut. „Das Weihnachtsgeschäft ist in vollem Gange. Für den verkaufsoffenen Sonntag haben wir 50 000 Besucher erwartet.“ Auffällig sei, dass am Wochenende viele auswärtige Besucher aus der Umgebung und aus Holland angereist seien, stellt Lutz Müller fest. „Man merkt, dass die Leute Weihnachtsgeld in der Tasche haben.“
Besonders gefragt seien Tonträger und Technik im Allgemeinen, sowie Textilien.
Genauso wie die Karstadt-Filialchefin begründet er das gute Textilien-Geschäft mit den Wintertemperaturen. „Der verkaufsoffene Sonntag hat sich eindeutig gelohnt“, finden sowohl Lutz Müller als auch Barbara Kelling.
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