Duisburg: Neue Verhandlungen brachten Erfolg
zuletzt aktualisiert: 03.06.2008Duisburg (RPO). friemersheim (pogo) Politiker und Eltern der Kindertagesstätte an der Gluckstraße zeigten sich gestern froh und erleichtert. Wie berichtet soll die „Sonnenschule“ für die Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bertha-Krankenhaus doch nicht auf dem Kindergartengelände, sondern auf dem Krankenhausgelände selbst gebaut werden. Genau dies hatten Politiker und Eltern der KiTa-Kinder gefordert. Sie hatten Probleme befürchtet, wenn die Sonnenschule direkt neben dem Kindergarten entstehen sollte.
Das Immobilienmanagement Duisburg (IMD) hatte den Standort am städtischen Kindergarten vorgeschlagen, weil die Stadt dort über ein großes Grundstück verfügt. Verhandlungen mit dem Klinikum Duisburg (dem Mutterhaus des Bertha) über den Kauf einer Fläche waren an den Preisvorstellungen des Klinikums gescheitert.
Im November hatte die Bezirksvertretung das Immobilienmanagement einstimmig aufgefordert, erneut in Verhandlungen mit dem Klinikum zu treten. Dies ist geschehen – und zwar mit Erfolg. Dabei war ein Wechsel in der Leitung des Klinikums der Sache förderlich: „Die neue Leitung hat sich viel aufgeschlossener gezeigt als die alte“, berichtete IMD-Chef Uwe Rohde gestern. Das schon früher zur Debatte stehende Areal der frühere Massageschule kann recht günstig erworben werden. Zum Preis sagte Rohde gestern nur soviel: „Die Rechnung geht wirtschaftlich auf.“ Bekannt ist der Preis für den Neubau der Sonnenschule: rund eine Million Euro. Eine Sanierung der Massageschule habe sich aufgrund des desolaten Zustands der Bausubstanz nicht geboten.
Die Sonnenschule ist zurzeit in provisorischen Räumen am Bertha untergebracht. Die Bauanträge für das neue Schulgebäude werden zurzeit vorbereitet. Uwe Rohde rechnet mit einer Fertigstellung Ende 2009.
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