Duisburg: Neuer Glanz für die Denkmal-Schule
zuletzt aktualisiert: 25.11.2008
Planungsdezernent Jürgen Dressler hatte gestern beim Pressetermin sein Lieblingsobjekt unter den sanierten Schulen schnell gefunden: das Gesamtschulgebäude an der Karlstraße in Ruhrort, ein denkmalgeschütztes Haus im wilhelminischen Stil, das mit sehr viel Sensibilität und Sinn für Historisches aufbereitet wurde. Laut Schulchronik galt die 1903 von Kaiser Wilhelm II. eingeweihte Volksschule damals „als schönste Schule des Kaiserreiches“, heißt es in der Dokumentation des IMD. Nach der Sanierung trifft das vermutlich wieder zu. Für IMD-Geschäftsführer Uwe Rohde war die Sanierung der Heinrich-Heine-Gesamtschule in Rheinhausen das spannendste Kapitel. Die PCB-belastete alte Schule hatte fast sechs Jahre lang die Handwerker als Dauergast. Oberbürgermeister Sauerland schaute sich in der Dokumentation mit besonderem Interesse das Kapitel über das Kopernikus-Gymnasium in Walsum an, seine Schule. Er erinnert sich gut, dass sich Generationen von Schülern an den Stahlfenstern die Köpfe blutig geschlagen haben. Die Fenster sind inzwischen ausgewechselt worden. Zu den spannenden künftigen Projekten gehört der Umbau der Schule am Paschacker in Rheinhausen-Bergheim, in die die Fröbel-Förderschule einzieht. Von Geothermie bis Photovoltaik, hier soll energetisch das volle Programm gefahren werden. Die Realschule an der Weststraße bekommt ein Holzschnitzelwerk, mit dem gleichfalls energieschonendes Heizen möglich ist.
Quelle: RP
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