Duisburg: Neuer Konzertsaal braucht Freunde
zuletzt aktualisiert: 20.10.2006
Es gibt viele gute Gründe dafür, der alten Mercator-Halle nachzutrauern. Aber was hilft’s? Sie ist – wie so vieles – ein Teil vergangener Stadtgeschichte geworden. Im Archiv wird das aufbewahrt, was dokumentiert werden kann. Dazu gehören Emotionen nun mal nicht. Gerade vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass die „Stadt“ alles tut, damit sich die Menschen mit der Neuen Mercatorhalle im CityPalais anfreunden können. Und in der Tat scheint die Strategie, die gigantische Baustelle auch als Schaustelle zu präsentieren, aufzugehen. In den Pausengesprächen bei den Philharmonischen Konzerten bekennen immer mehr Duisburger Musikfreunde, dass sie sich auf den neuen Konzertsaal inzwischen freuen. Früher wäre eine solche Äußerung eine Art „Outing“ gewesen. Auch diejenigen, die sich schwer damit tun, das CityPalais im Duisburger Stadtbild zu akzeptieren, sollten anerkennen, dass im Hinblick auf den Konzertsaal so ziemlich alles versucht wird, die Gemüter, Augen und Ohren zu besänftigen. Jetzt warten wir auf den Stichtag, den 21. April 2007, wenn die Philharmoniker zum ersten Mal öffentlich zu hören sind. Peter Klucken
Quelle: RP
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