Duisburg: Nicht voll, aber hohe Umsätze
VON ANJA STREICHAN - zuletzt aktualisiert: 22.12.2008Duisburg (RPO). Am vierten Adventssamstag kauften die Duisburger gezielt die wichtigsten Weihnachtsgeschenke. Obwohl weniger Menschen als an den vergangenen Wochenenden die Innenstadt besuchten, waren die Umsätze hoch.
Es war das letzte Verkaufswochenende vor Heiligabend. Im beständigen Nieselregen machten sich vor allem junge Männer und Pärchen auf den Weg in die Innenstadt, um dort die letzten, oder in manchen Fällen auch die ersten, Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Trotz gut gefüllter Geschäfte, blieb der weihnachtliche Massenansturm jedoch aus.
„Für mich sind das heute tatsächlich die ersten Einkäufe in diesem Advent. Ich richte mich natürlich in erster Linie nach dem Wunschzettel meiner Freundin, aber manche Dinge, wie Parfüm kann man eigentlich immer verschenken“, berichtete Lars Jansen.
Ein Blick in die Kaufhäuser bestätigte dies. Am vierten Adventswochenende waren vor allem Uhren, Schmuck und Parfümerieartikel unter den Verkaufschlagern.
„In den betreffenden Abteilungen herrscht Hektik, da brennt der Baum. Pärchen suchen auch gerne gemeinsam aus, was unter dem Weihnachtsbaum liegen könnte“, berichtete Barbara Kelling, Geschäftsführerin von Karstadt. „Es ist wie alle Jahre wieder. An diesem Wochenende waren es vor allem Herren, die Damendüfte kauften“, so Barbara Vinken, Leiterin der Pieper-Filiale an der Düsseldorfer Straße.
Stefan Panzong machte am Samstagnachmittag gemeinsam mit seiner Familie die letzten Besorgungen. „Wir gehen heute geplant einkaufen, da wir wissen, was wir noch brauchen. Deshalb lassen meine Frau und ich uns auch nicht stressen“, so der Familievater. Am Montag wolle er ein letztes Mal in die Geschäfte gehen, hauptsächlich um Lebensmittel zu kaufen.
Obwohl die Innenstadt am Samstag nicht aus allen Nähten platzte, war der Einzelhandel zufrieden. „Tatsächlich war die Frequenz an diesem Wochenende nicht so hoch wie an der vorherigen Adventssamstagen. Allerdings gibt es an diesem Wochenende hohe Durchschnittseinnahmen. Die Kunden haben am Samstag einfach mehr gekauft, als zuvor“, erklärte Wilhelm Bommann, Geschäftsführer des Dienstleistungs- und Einzelhandelsverbandes Niederrhein. Besonders im Bereich Parfümerie und Schmuck berichtete Wilhelm Bommann von interessanten Umsätzen.
In vielen Branchen, beispielsweise bei den Spielwaren und beim Schmuck, mache das Weihnachtsgeschäft rund ein Drittel der Jahreseinnahmen aus, erklärte Wilhelm Bommann.
„Am Montag, Dienstag und auch an Heiligabend wird es aber nocheinmal richtig rund gehen. Dann werden vor allem Lebensmittel und kleinere Geschenke besorgt“, so der Experte.
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