Duisburg: Noch sechs Vollsperrungen
VON WILJO KRECHTING - zuletzt aktualisiert: 21.05.2010Duisburg (RPO). Der Ausbau der Stadtautobahn nimmt langsam aber sicher Gestalt an. Zurzeit stellt Straßen NRW die Mittelstützen für den Deckel auf, der im August folgt. Autofahrer müssen mit weiteren Sperrungen rechnen.
Der Ausbau des zweiten Bauabschnitts der A 59 geht wie geplant voran, und er nimmt langsam aber sicher Gestalt an. Am vergangenen Wochenende haben Bauarbeiter eine neue Fahrbahndecke in Fahrtrichtung Düsseldorf aufgetragen, die durch den offenporigen Asphalt lärmmindernd ist. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist dieser auch als "Flüsterasphalt" bekannt. Die Stadtautobahn war deshalb während des Wochenendes zwischen dem Kreuz Duisburg (A 40/ A 59) und der Anschlussstelle Duisburg-Hochfeld gesperrt.
Fast keine Staus
"Es hat alles gut geklappt. Dank des freien Wochenendes war der Verkehrsstau auch nicht so groß", sagte Peter Belusa, zuständiger Projektleiter vom ausführenden Landesbetrieb Straßenbau NRW.
Auf der Gegenseite soll das Auftragen des Flüsterasphalts "voraussichtlich in den Sommerferien erfolgen", so Belusa weiter. Für die zweite Hälfte beabsichtigt Straßen NRW jedoch nicht, die A 59 komplett zu sperren. "Ein Teil des Belags ist bereits aufgetragen. Der andere Teil soll folgen, wenn wir den Deckel auf die Seitenwände setzen und dann das Autobahnstück sowieso sperren müssen", so Belusa.
Das werde, wenn alles nach Plan läuft, im August geschehen. "Im Augenblick", so Belusa weiter, "stellt die Elektrik im späteren Tunnel gerade einen Großteil der Arbeit dar. Es gibt die Beleuchtung, Entlüftung, Brandmeldeanlagen und vieles mehr." In Deutschland gebe es nun mal auch für einen Tunnel mit einer relativ geringen Länge von 400 Metern schon hohe Sicherheitsvorschriften.
Zurzeit ist Straßen NRW außerdem mit dem Aufstellen der Mittelstützen beschäftigt, auf denen der Deckel später einmal ruhen soll. Durch die Platte wird eine neue Fläche entstehen, die die Stadt Duisburg später frei nutzen kann. "Aus diesem Grund bezahlt die Stadt auch den Deckel. Mit der Gestaltung werden wir beginnen, sobald Straßen NRW uns die Fläche übergeben hat", sagte Josip Sosic, Sprecher des Oberbürgermeisters. Wenn alles glatt läuft, ist der Bauabschnitt Ende dieses Jahres fertiggestellt.
Aber was erwartet die Autofahrer bis dahin noch? "In unserem ,Fahrplan' sind jetzt noch sechs Vollsperrungen für die verbleibende Bauzeit vorgesehen. Außerdem noch einige Teilsperrungen, von denen wir aber noch nicht genau wissen, wie viele es sind", kündigt Peter Belusa an. Die Rheinische Post wird ihre Leser wie immer rechtzeitig über die geplanten Sperrungen informieren.
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