Duisburg: Noch viel auf den Weg zu bringen
zuletzt aktualisiert: 17.12.2008Duisburg (RPO). Der Tag danach: Petra Weis macht sich schon am frühen Morgen wieder auf den Weg nach Berlin. Montagabend hatte die SPD-Bundestagsabgeordnete (wie berichtet) in der Rheinhausen-Halle eine, wenn auch recht knappe, Abstimmungsniederlage hinnehmen müssen: Die 50-Jährige wird mit dem Ende der Legislaturperiode im September kommenden Jahres als Bundesabgeordnete Berlin den Rücken kehren.
Überraschend kam das Abstimmungsergebnis für sie nicht, nachdem sie bereits beim Unterbezirksparteitag am 19. September unterlegen gewesen war. Allerdings findet sie es „schade, dass es für mich nicht geklappt hat“, wie sie gestern im Gespräch mit der RP ausführte. Die Entscheidung akzeptiere sie.
Überrascht hat sie allerdings, dass Bert Sebes (Hochemmerich) nicht nur sein Parteibuch und seine Goldene Ehrennadel zurückgegeben hat. „Nicht überrascht hat mich allerdings, was er gesagt hat“, so Petra Weis. Sie bedauert, dass er die Partei verlässt.
Dass sie, wie es Sebes formulierte hatte, „rausgemobbt“ worden sei, das sieht die Bundestagsabgeordnete nicht so. Schließlich liege eine anstrengende Zeit hinter ihr, und sie könne eine durchaus erfolgreiche Bilanz ihrer Arbeit vorweisen.
Was Petra Weis machen wird, wenn sie keine Bundestagsabgeordnete ist, darüber will sie sich „zu gegebener Zeit“ Gedanken machen. Schließlich sei bis zur Bundestagswahl noch viel auf den Weg zu bringen. Sie denkt da an Initiativen und Infrastrukturprojekte, die die Konjunktur ankurbeln und damit auch Städten wie Duisburg zugute kommen sollen. Petra Weis abschließend: „Mir wird die Arbeit bis September kommenden Jahres nicht aus gehen!“
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