Duisburg: Regelmäßige Plakat-Kontrollen
zuletzt aktualisiert: 12.08.2009Duisburg (RPO). Der Wahlkampf läuft auf Hochtouren, wie im Stadtgebiet überall deutlich zu erkennen. Die RP hat bei den Parteien nachgefragt, wie es um deren Plakatierungs-Einsatz aussieht:
SPD: Mit 1700 "Masthängern", 880 Flächenplakaten im Format Din-A-O und 150 Großplakaten sorgen die Sozialdemokraten für optische Präsenz. Zu den Wahlkampfkosten wollte man sich nicht äußern, "aber es ist weniger als zuletzt", hieß es.
CDU: Wie berichtet, haben sich die Christdemokraten Standplätze für 50 Großplakate und 1500 für kleinere Wahlplakate gesichert. Bei einem Pressegespräch hatte Parteichef Mahlberg die Wahlkampfkosten auf 75 000 Euro beziffert. Den gröten Batzen bringen die Kandidaten selber auf. Die Zahl der Sponsoren sei im Vergleich zur Wahl 2004 nicht gesunken, wohl aber die Spendensumme.
FDP: Mit rund 1000 Plakaten werben die Liberalen für ihre Kandidaten bei der Kommunalwahl. Das kostet, wie es aus der Fraktionsgeschäftsstelle hieß, "ein paar Tausender". Kontrolliert wird regelmäßig, da die Ständer auch schon mal zerschlagen oder gestohlen werden. In Meiderich wurden jüngst FDP-Wahlplakate mit Graffiti verunziert. Überklebt wird nicht, auch nicht bei den eigenen Plakaten, "weil das dann nicht hält".
Grüne: Der Kreisverband, der für ganz Duisburg zuständig ist, kümmert sich um rund 500 Plakate, hinzu kommen jeweils 100 bis 200 Plakate, die die Bezirke selber kleben. Den Kreisverband kostet das etwa 1000 Euro; die Bezirke bezahlen ihre Plakate selbst oder finanzieren sie über Spenden. Kontrolliert wird regelmäßig, denn den Grünen ist noch gut die Kommunalwahl 2004 in Erinnerung, als rund 300 Plakatständer gestohlen wurden.
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