Duisburg: Resolution zum Kraftwerk
zuletzt aktualisiert: 29.06.2009Duisburg (RPO). Die Rheinhauser Bezirkvertretung hat eine gemeinsame Resolution zum geplanten Steinkohlekraftwerk in Krefeld-Uerdingen verabschiedet. Darin bekräftigt sie zum wiederholten Mal ihre Ablehnung gegenüber dem Projekt.
"Die von Bayer / Currenta und Trianel im öffentlich-rechtlichen Vertrag mit der Stadt Krefeld dargestellten Veränderungen (. . .) führen nicht zu einer Verbesserung der Situation in unserem Stadtbezirk, wenn das Kraftwerk in Betrieb genommen wird", heißt es darin.
"Die geringfügige Reduzierung der Leistung, die Einhausung des Kohlelagers und der Anteil an Kopplungswärme wiegen die Belastung unserer Bevölkerung durch Emissionen, insbesondere Feinstaub, nicht auf."
Vielmehr würden sich durch den Kohletransport durch Bergheim und Rumeln-Kaldenhausen sogar Nachteile ergeben. An den wesentlichen Fakten zum Kraftwerksbau habe sich nichts geändert. Der Rat der Stadt Krefeld hat für das Bauvorhaben inzwischen grünes Licht gegeben.
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