Duisburg: Rheinpark macht Fortschritte
VON MARC SCHMITZ - zuletzt aktualisiert: 30.03.2007Duisburg (RPO). Mit der Einweihung zweier großer Baustellenschilder soll den Bürgern gezeigt werden, dass das ehrgeizige Projekt langsam in die entscheidende Phase geht. Ende des kommenden Jahres soll der erste Abschnitt fertiggestellt sein.
In Höhe des Marienhospitals sind es noch immer marode Lagerhallen, die das Bild entlang der Straße bestimmen. Hinter den desolaten Kulissen der Industriebauten tut sich derweil jedoch einiges. Der erste Bauabschnitt des Projektes „Duisburg an den Rhein – Rheinpark“ ist in vollem Gange und geht in den nächsten Wochen in die entscheidende Phase. Um den Fortschritt auf der ehemaligen Fläche der Mittal-Stahlwerke auch nach außen hin sichtbar zu machen, wurden jetzt zwei große Baustellenschilder errichtet, die gestern offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.
„Wir wollen damit zeigen, dass wir ernst machen. Wenn der Rückbau der Industriefläche vollendet ist, geht es an die Modellierung des neuen Geländes“, berichtet Martin Linne, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Projektmanagement vom Fortschritt der Maßnahmen. Der Zeitplan, den sich die Planer für die weiteren Schritte vorgenommen haben mutet dabei höchst ehrgeizig an. „Bis Ende 2008 soll der erste Abschnitt vollendet sein. Mit den groben Arbeiten werden wir nun beginnen“, so Heiner Maschke, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Duisburg. Martin Linne führt den Traum von der eingehaltenen Frist sogar noch einen Schritt weiter: „Ich bin mir sicher: Im nächsten Jahr wird es möglich sein, in Hochfeld einen Weihnachtsspaziergang am Rhein zu unternehmen.“
Was ursprünglich als Gelände für die mittlerweile aus Kostengründen abgegebene Bundesgartenschau 2011 geplant war, wird in den kommenden Jahren also auch unabhängig davon realisiert. Auf einer Fläche von insgesamt 29 Hektar entstehen im ersten Schritt zunächst Freizeit- und Erholungsangebote in einer Parklandschaft direkt am Fluss. Ab Anfang 2008, so der Wunsch der Planer, könnte dann die zweite Entwicklungsstufe folgen, die auf weiteren 27 Hektar Fläche vor allem Mischnutzung und Wohnbebauung vorsieht. Ob der Starttermin jedoch eingehalten werden könne, so Martin Linne, hänge in erster Linie noch davon ab, wann die Firma Mittal den Standort ihres zur Zeit noch dort befindlichen Drahtwalzwerkes verlagert.
„Der weitere Vorgang hängt nicht allein von uns ab, aber ich bin zuversichtlich, dass das Projekt zügig realisiert werden kann“, so Heiner Maschke.
Bis das Vorgehen am Rhein richtig sichtbar ist, wird noch viel Wasser selbigen herunter fließen. Dies ist frühestens im Sommer möglich. Martin Linne: „Wenn das Gelände modelliert ist, wäre dann ein Baustellentag denkbar, an dem die Bürger sich ein Bild machen können“.
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