Duisburg: Rock 'n' Roll im Steinhof
VON CHRISTIAN STEINBRINK - zuletzt aktualisiert: 30.11.2009Duisburg (RPO). Weihnachtsbäume, Kunstschnee und lange Lichterketten – am Freitagabend feierte Peter Burschs "All Star Band" im Steinhof in Huckingen die Premiere ihrer diesjährigen "Acoustic Nights".
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Am Freitag, 4., und Samstag, 5. Dezember, 20 Uhr, gibt es nochmals die Möglichkeit, die "Acoustic Nights" mit Peter Burschs "All Star Band" im Steinhof zu erleben.
Karten gibt's unter der Rufnummer 0203 72999984.
Huckingen Nahezu alle bekannten größeren Konzertspielstätten hat Peter Burschs "All Star Band" mit ihren "Acoustic Nights" schon bespielt. Im Huckinger Steinhof scheint die Band nun endlich angekommen zu sein.
Nachdem seit Einführung dieses Weihnachtskonzertes im Jahr 1992 erst das Filmforum, später die Gebläsehalle und schließlich das Eventschloss Pulp als Schauplatz fungierten, scheinen die langjährigen Fans der Band in diesem Jahr sehr zufrieden mit der Wahl der Halle gewesen zu sein. Auch die Musiker selbst präsentierten sich inmitten der vorweihnachtlichen Dekoration auf ihrer Bühne in allerbester Spiellaune.
Wie schon in der Vergangenheit, bot die "All Star Band" ein pures Set altbekannter Songs mit Ausflügen in Blues und Funk, Soul und Hardrock. Alte Hits wie "Ruby Tuesday" von den Rolling Stones und der Bluesklassiker "Baby, Please Don't Go" standen dabei neben aktuelleren Hits wie "Funhouse" von Pink oder dem gefeierten "Jungle Drum" von Emiliana Torrini.
Neben dem in typischer Manier zumeist in einer Ecke am Bühnenrand sitzenden "Gitarrenlehrer der Nation" Bursch begeisterten die Besucher vor allem die Vokalisten: der Rocksänger Stefan Werner und die eher gefühlvolleren souligen Stimmen von Birgitt Theiss und Jörg "Shorty" Thimm.
Neben der gerade in der zweiten Hälfte des Konzertabends immer dynamischeren, insgesamt ein Dutzend Musiker umfassenden "All Star Band" bat Bursch wie in jedem Jahr auch besondere Gäste auf die Bühne. Dieses Mal war die Wahl auf Pottcast gefallen, ein neu formiertes und rein weibliches A-capella-Quartett aus Dortmund. Trotz des kurzfristigen krankheitsbedingten Verlustes einer ihrer Stimmen überzeugten die drei Damen das ansonsten eher auf Rock 'n' Roll fixierte Publikum mit ihren Versionen von Weihnachtspopsongs.
Ansonsten ging es vor und auf der Bühne immer dann heiß her, wenn standesgemäß gerockt wurde. Und davon gab es im Rahmen des mehrstündigen, stilistisch überaus bunten Programms dieses Abends reichlich.
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